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Letztes UpdateMo, 20 Mai 2019 11am

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Kröswang knackt 200 Millionen-Schallmauer

Der Frische-Lieferant freut sich über die besten Zahlen seiner Geschichte: Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Februar 2018 bis Jänner 2019) wuchs der Umsatz von EUR 197,1 Mio. auf EUR 214,8 Mio. Mit diesem satten Plus von 9 Prozent entwickelte sich der Familienbetrieb erneut signifikant stärker als der Markt.

Wichtigste Basis für den Erfolgskurs ist das Sortiment frischer Lebensmittel mit dem Schwerpunkt auf regionalen Produkten. Das sorgt nicht nur für besten Geschmack, sondern erhöht die Wertschöpfung im Land, reduziert Transportwege und verringert den CO2-Ausstoß. Um Raum für weiteres Wachstum zu schaffen, investiert KRÖSWANG weiterhin kräftig in die Infrastruktur. Die Erweiterung des Standortes Telfs (Tirol) ist bereits abgeschlossen, der Zubau in Bruck a. d. Glocknerstraße (Salzburg) wird im Herbst 2019 eröffnet. Mit Kosten von EUR 8,5 Mio. ist allerdings der Ausbau der Firmenzentrale und des Logistikzentrums in Grieskirchen (OÖ) aktuell das größte Infrastrukturprojekt. Der Spatenstich erfolgt am 2. Mai, die Fertigstellung ist für Sommer 2020 geplant.

Das KRÖSWANG Wachstum zog sich dabei quer durch alle zwölf Standorte, Kunden- und Warengruppen. So ist das Unternehmen heute bei Fisch und Meeresfrüchten einer der größten Player am Markt. Auch bei Molkereiprodukten und Rindfleisch war die Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr äußerst positiv. Bei letzterem sind durch das exklusive Salon Beef Sortiment auch heuer signifikante Zuwächse zu erwarten. „Als Frische-Lieferant profitieren wir sowohl von der hohen Nachfrage nach verlässlicher Zustellung durch 130 eigene LKW als auch vom Megatrend Regionalität“, freut sich Geschäftsführer Manfred Kröswang. „Da wir in unserer Sortimentsgestaltung besonderes Augenmerk auf regionale Produkte legen, ist es uns zum wiederholten Mal gelungen, deutlich stärker als der Markt zu wachsen.“

Regionalität als Umsatzmotor
Thomas Guggenberger, Wissenschaftler an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein, plädiert in diesem Zusammenhang für einen weiter gefassten Regionalitäts-Begriff. „In vielen Tourismusregionen Österreichs können gar nicht genug Lebensmittel produziert werden, um den regionalen Bedarf zu decken. Daher sollten wir den Begriff der Regionalität nicht zu eng begrenzen und Hoteliers und Gastronomen ihren Gästen in Zukunft vor allem kommunizieren, dass sie bei allen Lebensmitteln auf „Qualität aus Österreich“ setzen.“ KRÖSWANG hat sich dafür als unentbehrlicher Partner etabliert und berücksichtigt bei der Gestaltung seines Angebots neben der Qualität vor allem auch ökologische Aspekte. So stammt fast das gesamte Frischfleisch-Sortiment aus Österreich. Auch Feinkost-Artikel, Molkereiprodukte, Brot und Gebäck werden fast ausschließlich von Partnern innerhalb des Liefergebietes bezogen, die größten Wert auf kurze Transportwege und regionale Zutaten legen.

Wachstum mit Verantwortung
Parallel dazu nimmt Kröswang seine Verantwortung gegenüber der Umwelt auch auf anderen Ebenen offensiv wahr und wurde dafür als klimaneutrales Unternehmen ausgezeichnet. Mit eigenen Photovoltaik-Anlagen zur Kühlung der Großlager, dem Bezug von Ökostrom, einem modernen Fuhrpark und zahlreichen weiteren Maßnahmen ist es gelungen, den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Außerdem kompensiert Kröswang durch den Kauf von Klimaschutz-Zertifikaten freiwillig seine gesamten CO2-Emissionen. „Dem Klima ist es egal, wo es gerettet wird. Deshalb unterstützen wir mit unseren Klimaschutz-Zertifikaten ein lokales Wasserenergieprojekt in Uganda und pflanzen in Partnerschaft mit Plant-for-the-Planet für jeden unserer Kunden jährlich einen Baum“, betont Manfred Kröswang. Dadurch entstehen pro Jahr rund 11 Hektar neuer, tropischer Regenwald. In den Plant-for-the-Planet-Akademien werden Kinder zu Klima-Botschaftern ausgebildet, welche die Idee des Bäumepflanzens in ihre Schulen sowie zu ihren Freunden und Bekannten weitertragen.

www.kroeswang.at