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Letztes UpdateDo, 17 Aug 2017 3pm

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ÖHV-hotel.dialog "Sicherheit im Hotel"

Neben klassischen Einbruchszielen wie Tresor oder Handkassen rückt die digitale Infrastruktur der Hotels immer mehr ins Zentrum von kriminellen Aktivitäten. Wie sich Hotels on- und offline schützen können, war Thema eines ÖHV-hotel.dialogs in Wien.

Die Digitalisierung hat viele Vorgänge im Hotel vereinfacht und standardisiert. Gleichzeitig hat sie aber auch eine neue potentielle Flanke für Kriminelle aufgemacht. Klar zu sehen ist, dass das Bewusstsein dafür in der Branche steigt. Viele Betriebe schulen ihre MitarbeiterInnen, investieren in digitale Sicherheitsmaßnahmen und rüsten ihre Hardware auf, um sich vor Fremdeingriffen zu schützen.

Beim ÖHV-hotel.dialog zum Thema "Sicherheit im Hotel" nutzen knapp 60 Teilnehmer die Gelegenheit, sich wichtige Tipps und Tricks von Top-Sicherheitsexperten abzuholen. Hier finden Sie einen Rückblick auf diese Veranstaltung und Links auf die gezeigten Präsentationen bzw. auf weiterführende Informationen:

Ablenkungsmanöver und sonstige Tricks der Kriminellen
Den Anfrang machte Revierinspektorin Natalie Chmelar-Borowsky vom Landeskriminalamt Wien, Abteilung Kriminalprävention. Sie gab den Teilnehmern einen Überblick über ausgeklügelte Maschen und Techniken, auf die Betriebe achten sollten, wie z.B. der "Schulter-an-Schulter-Trick" oder andere Ablenkungsversuche. Die Expertin schärfte das Bewusstsein bei den Hoteliers.

Opfer eines Hacker-Angriffs zu werden ist leichter als man denkt
DSC_0228.JPGDies zeigte der White-Hat-Hacker DI Fabian Mittermair von der Firma SEC Consulting auf. Anhand eines live-Hacks konnte er darstellen, wie schnell ein System von Cyber-Kriminellen lahmgelegt werden kann. Als "guter" Hacker ist es seine Aufgabe, Betrieben zu zeigen, wie sie sich am besten schützen und "böse" Hacker zu attackieren und außer Gefecht zu setzen. Der Experte gab den Teilnehmern Einblick in die Vorgehensweisen von Hackern.

Man kann sich nie zu 100 % schützen
Selbst die beste IT-Infrastruktur kann einen Betrieb nicht zur Gänze schützen. Mag. Christiane Floegl vom ÖHV-Preferred Partner GrECo International zeigte anhand verschiedener Szenarien, wie sich betroffene Betriebe mit einer Versicherung schützen hätten können und welche Vorteile Versicherungspakete bieten.

Lösungen für die Hotellerie
Wenn Dr. Wolfgang Schwabl nicht gerade Ministerien beim Beantworten von Sicherheitsfragen unterstüzt, ist er Cyber Security Officer der A1 Telekom Austria. Als einer der größten Firmen und Datenverwalter in Österreich steht die A1 Telekom Austria vor der großen Herausforderungen, nicht selbst Ziel einer Cyber-Attacke zu werden. Die Aufgabe von Herrn Dr. Schwabl ist es, die Mauern des Kommunikationsunternehmens hochzuziehen um keine Fremdeingriffe zuzulassen. Der IT-Experte konnte den Hoteliers spannende Einblicke in seinen Alltag geben. So zeigte er anhand von Beispielen, wie man Schad-E-Mails oder -Bewerbungen erkennt und unschädlich macht.

Angriffspunkt Kreditkarten
Dass Kreditkartendaten besonders beliebte Ziele sind, bestätigten auch die beiden Experten Christian Grausam von card complete und Thomas Kaiser von B+S Card Service. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit den Hoteliers Mag. Benedikt Komarek vom Hotel Schani und Andreas Purtscher, MBA vom Hotel Zeitgeist erklärten sie, was es bei Bezahllösungen vor Ort und im Fernabsatzgeschäft zu beachten gilt.

www.oehv.at