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Letztes UpdateFr, 14 Dez 2018 2pm

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Gemeinsam und mit Mut neue Wege in der Versorgung chronisch Kranker gehen

Bereits zum neunten Mal präsentierten Sanofi Österreich und die Initiative „Plattform Gesundheitswirtschaft“ der Wirtschaftskammer Österreich das Jahrbuch für Gesundheitspolitik vor insgesamt 150 hochkarätigen Gästen.

„Gesundheitspolitik ist und bleibt ein komplexes und spannendes Thema. Umso wichtiger ist es, von Zeit zu Zeit Resümee zu ziehen und aufzuzeigen, wo Fortschritte erzielt wurden und welche noch fehlen. Auch für die Wirtschaft ist es in Hinblick auf die Fachkräftesicherung und den demografischen Wandel in den kommenden  Jahren besonders wichtig, Gesundheit zu fördern und zu erhalten“, eröffnete Dr. Martin Gleitsmann, Leiter der Sozialpolitischen Abteilung in der Wirtschaftskammer  Österreich. Der Fokus der Jahrbuchpräsentation solle jedenfalls nicht auf der Vergangenheit liegen, sondern auf dem Blick in die Zukunft, wie Mag. Sabine Radl, Geschäftsführerin von Sanofi Österreich, betonte: „Es freut mich ganz besonders, dass wir für die Podiumsdiskussion so hochkarätige Sprecherinnen und Sprecher gewinnen konnten. Eine ganz besondere Auszeichnung ist es auch, dass sich unsere neue Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Frau Mag. Beate Hartinger-Klein, bereits einen Tag nach der Angelobung Zeit nimmt, um das diesjährige Impulsreferat zu halten, dessen Inhalt sich im Jahrbuch 2018 wiederfinden wird.“

Chronische Erkrankungen als Herausforderung, die Zusammenarbeit der Player verlangt
Die Keynote Speakerin Mag. Hartinger-Klein skizzierte in ihrem Impulsreferat die Themen Patientenrechte inkl. Stärkung der Selbsthilfe, den Ausbau der Telemedizin, die Entwicklung eines Eltern-Kind-Passes sowie die Hebung von Effizienzpotentialen im Rahmen der Reform des Sozialversicherungswesens als zentrale Eckpfeiler  ihres Programms: „Wer mich kennt, weiß, ich bin ein Mensch, der gerne Dinge umsetzt – das setzt aber auch das Vertrauen der Systempartner voraus und um dieses Vertrauen möchte ich Sie heute bitten“, betonte Hartinger-Klein. Dass Reformen nur mit der gemeinsamen Anstrengung aller Akteurinnen und Akteure und einer gehörigen Portion Mut gelingen können, darüber stimmten auch Dr. Alexander Biach, Vorsitzender des Hauptverbands der Österreichischen Sozialversicherungsträger, KommR Mag. Julian Hadschieff, Obmann des Fachverbands der Gesundheitsbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich, Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer und Dr. Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer am Podium überein. Biach verfolgt dabei die Vision einer geschlossenen Versorgungskette: „Diese beginnt bei der Eigenverantwortung jedes einzelnen und braucht die Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure. Voraussetzung dafür ist eine genaue Analyse der Lebensrealitäten Betroffener und der darauf aufbauenden, punktgenauen Entwicklung von Programmen, die die jeweiligen Zielgruppen genau dort abholen, wo man sie am besten erreicht – egal, ob durch Disease Management-Programme oder über völlig neue Kanäle, wie etwa Influencer.“ Dazu ergänzte Hadschieff: „Wir müssen auch nicht alles neu erfinden. Oft reicht Best Practice Sharing und ein Blick über den nationalen Tellerrand hinaus, um Verbesserungspotentiale zu identifizieren – was es hingegen braucht, ist der Mut, aus dem Analysieren herauszukommen und konkrete Pilotprojekte zu starten“.

„Wichtig ist, dass wir Apotheker unsere spezifischen Stärken einbringen. Das oft sektorenweise und isolierte Arbeiten muss überwunden und das daraus resultierende Potential effektiv genutzt werden. Wenn wir mit einheitlichen Botschaften gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir langfristig das Wohlergehen aller optimieren“, hob Mursch-Edlmayr hervor. „Wie die Apotheker sind auch Hausärzte oft lebenslange Begleiter in Gesundheitsfragen und nehmen entsprechend eine Schlüsselrolle in der Patientenversorgung ein, die von den Menschen auch extrem wertgeschätzt wird“, betonte Szekeres, „etablierte und wertvolle Strukturen zu erhalten, gleichzeitig neue Angebote zu schaffen und grundsätzlich vorhandene Ressourcen wie etwa die Schulärzte besser zu nutzen, darin liegt die Herausforderung.“

Das ambitionierte Ziel sind möglichst viele gesunde Lebensjahre und eine Optimierung der Versorgungsstrukturen im Krankheitsfall. Der Wille zur Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure wurde während der Jahrbuch-Präsentation deutlich. „In diesem Sinne darf gehofft werden, dass das Jahrbuch Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft 2018 nicht nur ein Jubiläum feiert, weil es das zehnte Jahrbuch sein wird – sondern auch ein Buch der großen Fortschritte in Prävention und Gesundheitsversorgung wird – für die Patientinnen und Patienten in diesem Land“, schlossen die beiden Herausgeber Dr. Gleitsmann und Mag. Radl unisono.

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