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Letztes UpdateMi, 12 Dez 2018 12pm

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WMF Group läutet digitales Zeitalter für professionelle Kaffeemaschinen ein

Als Marktführer für professionelle Kaffeevollautomaten hat sich die WMF Group zum Ziel gesetzt, an der Spitze der digitalen Bewegung in der Kaffeemaschi-nenbranche zu stehen. Mit dem Go-live der digitalen Lösungen WMF Coffe-eConnect und Schaerer Coffee Link stellt das Unternehmen diese als Standard mit den WMF und Schaerer Kaffeemaschinen zur Verfügung und schlägt damit ein neues Kapitel des Internet of Things für die Betreiber professioneller Kaf-feemaschinen auf.

Als integrierte Datenbasis für alle Produkt- und Prozessda-ten legen die digitalen Lösungen den Grundstein für nachhaltige Geschäftsmo-delle und liefern eine noch nie dagewesene Fülle an anwenderfreundlichen Auswertungs- und Steuerungsoptionen, um die Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu erhöhen – von der Anpassung des Getränkeangebots über die Optimierung der Supply Chain bis hin zur vorausschauenden Planung von Service und War-tung. Für die bestmögliche Anpassung an individuelle Anforderungen stehen WMF CoffeeConnect und Schaerer Coffee Link in drei attraktiven Paketen zur Verfügung. Das kostenfreie „Basic“-Paket bietet alle wichtige Basis-Anwendungen, weiterführende Features sind in den Paketen „Premium“ und „Professional“ erhältlich. Weitreichende Zusatzservices, darunter eine Know-how Center oder ein Media Pool, runden das leistungsfähige Spektrum ab. Jo-han Van Riet, President Global Business Unit Professional Coffee Machines der WMF Group, erzählt im Gespräch, wie Kunden und Partner das Kaffeegeschäft auf das nächste Power-Level heben.

Welche Vision steckt hinter der Entwicklung der digitalen Lösungen?
Johan Van Riet: Als Marktführer für professionelle Kaffeevollautomaten ist es unser Anspruch, unseren Kunden erstklassige Produkte und Services für beste Kaffee-Qualität zu bieten. Darüber hinaus arbeiten wir partnerschaftlich mit unseren Kunden zusammen, um ihnen alle Werkzeuge für ein lukratives und vor allem zukunftsfähiges Geschäftsmodell an die Hand zu geben. Hier bietet die Digitalisierung ein enormes Potenzial: Daher erweitern wir als Vorreiter der Branche unser Portfolio um die weg-weisenden digitalen Lösungen WMF CoffeeConnect und Schaerer Coffee Link für die serienmässige Vernetzung. Mit ihnen haben unsere Kunden standortübergreifend alle Kaffeemaschinen nahezu in Echtzeit im Blick.

Wo entstehen auf Seiten der Anwender die nachhaltigen betriebswirtschaftli-chen Effekte?
Johan Van Riet: WMF CoffeeConnect und Schaerer Coffee Link beschleunigen und optimieren sämtliche wertschöpfungsrelevanten Prozesse. Das beginnt beim Kauf sowie der Einstellung der Maschine und zieht sich über das Managen der gesamten Kaffeemaschinenflotte bis hin zum Delegieren von Aufgaben. Auch der richtige Um-gang mit Maschinen- und Leistungsdaten wirkt sich nachhaltig auf die Umsatzsteige-rung aus. Basierend auf der Analyse des Kaffeeabsatzes sowie der Kaffee-Qualität kann man zeitnah auf Umsatzeinbussen reagieren – etwa durch den gezielten Einsatz von Werbeaktionen, welche direkt auf die Displays einzelner Maschinen gespielt wer-den. Auch für die Änderung von Rezepten, Preisen oder eines Software-Updates müssen keine Servicetechniker mehr gebucht werden. Langfristig werden mögliche Ausfallzeiten zudem durch intelligente Algorithmen minimiert, die Zusammenhänge von Nutzung und Verschleiss erkennen und Ausfälle rechtzeitig vorhersagen. Alle die-se Funktionen sorgen für eine höhere Verfügbarkeit der Maschine und steigern damit die Profitabilität des Kaffeegeschäfts.

Profitieren auch kleine Betriebe wie beispielsweise ein Szene-Café oder ein Sterne-Restaurant von den digitalen Lösungen? Oder ist das nur etwas für die „Big Player“?
Johan Van Riet: Ja, auch Anwender mit nur einer Maschine haben viele Vorteile – et-wa mit den attraktiven, kostenlosen Funktionen der Freemium-Variante. Hier kann man beispielsweise den Wartungszustand der Maschine einsehen. Ausserdem hat der Betreiber jederzeit von jedem Ort Gewissheit über Umsatz und Betriebszustand seiner Kaffeemaschine. Ein smartes Know-how Center unterstützt zudem bei kleine-ren Problemen mit Hilfe zur Selbsthilfe.

Wie helfen Sie Betreibern aktiv, ihr Business-Modell zu verbessern?
Johan Van Riet: Digitalisierung darf niemals Selbstzweck sein, sondern muss das Ziel verfolgen, Prozesse effizienter zu gestalten. Deshalb liefern wir nicht nur die Techno-logie und Analyse-Dashboards, sondern bieten konkrete Hilfestellung bei der Umset-zung. In individuellen Beratungen setzen sich unsere Business-Analysten anhand der erhobenen Daten mit der Ausgangslage unserer Kunden auseinander und definieren gemeinsam die ökonomischen Potenziale in Bezug auf Service-, Verkaufs- oder Be-schaffungsabläufe. Hier greifen unsere langjährige Kaffee-Expertise und die Insights aus den Daten ineinander. Wir können unsere Kunden so mit praktischen Handlungs-empfehlungen unterstützen, um ihr Geschäft noch profitabler zu gestalten. Unter die-sem Grundsatz entwickeln wir darüber hinaus gemeinsam mit unseren Kunden weite-re Funktionen – massgeschneidert auf ihre individuellen Bedürfnisse.

Welchen Einfluss hat die digitale Tranformation auf das Unternehmen selbst?
Johan Van Riet: Dank der digitalen Lösungen wandelt sich die WMF Group vom Kaf-feemaschinenhersteller zum ganzheitlichen Lösungs- und Serviceanbieter. Im Zent-rum steht dabei immer der Grundsatz der Customer Centricity. Über die Entwicklung von Use Cases tauchen wir in die Welt unserer Kunden ein und erarbeiten aus ihrer Perspektive, welche Funktionen und Services notwendig sind, um diese zu vereinfa-chen. Auch bei uns im Unternehmen wachsen analoge und digitale Welt weiter zu-sammen: Bei der Entwicklung neuer Kaffeemaschinen werden zusätzliche Funktionen der digitalen Lösungen, beispielsweise durch den Einbau weiterer Sensoren, von An-fang an berücksichtigt. Darüber hinaus wachsen wir international enger mit unseren Ländergesellschaften und Partnern zusammen, indem wir sie weltweit in die digitalen Lösungen einbinden und ihnen Zugang zu Funktionen wie dem Online Shop und dem Know-how Center geben.

Was dürfen Kunden in den nächsten Jahren erwarten?
Johan Van Riet: Im Rahmen der konsequenten Weiterentwicklung unserer digitalen Lösungen bieten wir die Möglichkeit, diese schrittweise an andere Systeme unserer Kunden anzubinden, sowie sie für externe Datenquellen zu öffnen, um einen noch hö-heren Wirkhebel in der digitalen Transformation zu erreichen. Ein Beispiel: Eingebet-tete Staumeldungen oder Wettervorhersagen können die Betreiber zukünftig unter-stützen, sich rechtzeitig auf ein erhöhtes Kundenaufkommen einzustellen. Wir sind die ersten der Branche, die sowohl eine derart breite Funktionsvielfalt als auch Beratungs-tiefe anbieten – und wir arbeiten auch in Zukunft daran, unsere digitalen Lösungen stets an den Bedürfnissen unserer Kunden auszurichten.

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