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Florianer Mostfest 2018: Mostschau der Superlative

St. Florian beweist einmal mehr seinen Ruf als Most-Hochburg. Das am 12. Mai von den Florianer Bauern im Sumerauerhof veranstaltete Mostfest ist eine der beliebtesten und stimmungsvollsten Most-Prämierungen im Land. Wo sonst kann man das Who’s who Oberösterreichischer Top-Mostproduzenten im direkten Geschmacksvergleich genießen? Und die heurige Mostprinzessin ist ein Prinz. Martin Moser wandert die kommenden zwei Monate durch ganz Oberösterreich, um für die Kinderkrebshilfe zu sammeln.

Die Siegermoste des Florianer Mostfestes stammen dieses Jahr von Franz Mitterndorfer (Sieger), Irene Wurm (2.), Renate und Gerald Salzner (3.) Gebrüder Kirchmair (4.), Leo Windtner (5.), Josef Heibl (6.), sowie die beiden Reservemoste von Hannes und Andrea Spaller (7.) und Karl Pühringer (8.)

Die Auswahl der Siegermoste am Florianer Mostfest wurde durch eine professionelle Jury-Verkostung, nach den strengen Richtlinien der Most-Sommellerie, ermittelt. Die Zubereitung von Most ist genauso anspruchsvoll wie jene des Weines. Durch die Vielzahl der unterschiedlichen Apfel- und Birnen-Sorten gelangt man hingegen beim Most zu einer schier unerschöpflichen Vielfalt an Geschmacksvarianten. Schon beim Gedanken an die Obst-Sorten läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Rosmarinapfel, Rheinischer Bohnapfel, Rubens, Roter Wiesling, Landlbirne, Schweizer Wasserbirne und viele mehr lassen das Genießerherz höher schlagen.

Der Titel Florianer Mostprinz ging an Martin Moser, der mit seiner Hoamatroas www.gehlebt.at die kommenden zwei Monate durch Oberösterreich wandert, um die dabei eingenommenen Spenden der Oberösterreichischen Kinderkrebshilfe zukommen zu lassen.

Neben der traditionellen Trachtenmodenschau von Egger sorgten die Schuhplattler-Darbietung sowie die Musik von Barbados und dem Florianer Musikverein für die würdige Umrahmung.

Das VIP-Aufgebot jener, die sich von der Mostvielfalt überzeugten, reichte von Propst Johannes Holzinger, ÖFB Präsident und prämierten Mostproduzenten Leo Windtner, Porsche Asten Verkaufsleiter Markus Gmeinbauer, Immobilienlady Ulli Lehmann, Indutherm-Chef Josef Roth mit Gattin Margit, OÖ Versicherung Generaldirektor Josef Stockinger mit Gattin Rosemarie samt OÖ Versicherung Verkaufsleiter Bernd Schützeneder mit Gattin Margot, Helga, Lukas und Kurt Hödl vom gleichnamigen technischen Büro, Wirtschaftsbund St. Florian-Obmann Roland Otahal mit Gattin Karin, Bauernbund-Obmann Josef Hoislbauer, Abgeordneter zum Nationalrat Klaus Fürlinger, Landesrätin Christine Haberlander sowie Bürgermeister St. Florian Robert Zeitlinger mit seinem Vizebürgermeister Gerald Salzner.

Über Most in Oberösterreich
Jedes zweite Glas Most, das in Österreich getrunken wird, stammt aus Oberösterreich. 94.000 Tonnen Mostobst werden in einem Durchschnittsjahr geerntet, 35 Liter Most lassen sich die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher jedes Jahr schmecken. Insgesamt bewirtschaften die Bäuerinnen und Bauern in Oberösterreich 15.000 Hektar Wiesen mit Obstbäumen, in denen auch 600 Pflanzen- und Tierarten ihr Zuhause haben. Die Obstbäume sind damit nicht nur landschaftstypisch, sondern auch wertvoll für unser Ökosystem.

Fakten zum Mostland Oberösterreich

  • Rund 1,2 Millionen Streuobstbäume auf rund 15.000 Hektar Fläche
  • Rund 70 Prozent davon sind Birnen, ca. 30 Prozent Äpfel
  • Ein Großteil dieser Streuobstbäume ist 100 Jahre alt bzw. sogar älter
  • 400 Streuobstsorten von Äpfel und Birnen werden geschätzt
  • 110.000 Tonnen Streuobst werden durchschnittlich in OÖ jährlich geklaubt
  • Großteil davon wird zu Saft und Bränden verarbeitet
  • Rund 3,5 Millionen Liter Most werden jährlich produziert
  • Rund 420 bäuerliche Betriebe produzieren Most für die Direktvermarktung
  • Witterungseinflüsse verleihen dem Most jährlich seine ureigene Charakteristik
  • 1,28 Liter Most beträgt der österreichweite Pro-Kopf-Verbrauch
  • 3,5 Liter Most trinkt statistisch jeder "erwachsenen Oberösterreicher - ab 16 Jahre

www.tourismus-stflorian.at