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E-Bike-Boom in Österreich: Greenstorm pusht den heimischen Fachhandel

Das Tiroler Unternehmen Greenstorm setzt auf ein nachhaltiges Geschäftsmodell. Es stattet Hotels mit neuen E-Bikes aus. Als Gegenleistung erhält das Unternehmen Hotelgutscheine für leerstehende Zimmer. Nach einer Saison – rund sechs Monate - geben die Hoteliers die geliehenen E-Bikes wieder zurück und erhalten neue.

Greenstorm serviciert die gebrauchten elektrifizierten Räder sorgfältig und bietet diese danach unter anderem dem Fachhandel an. Die Rahmenbedingungen dafür stimmen, denn: Die Nachfrage nach E-Bikes steigt in Österreich kontinuierlich an. Beste Voraussetzung für Greenstorm, sein Händlernetzwerk für gebrauchte Top-E-Bikes, das bereits zum größten Europas zählt, weiter auszubauen.

E-Bikes erlebten in Österreich in den vergangenen Jahren einen rasanten Höhenflug. Laut dem Verband der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster Österreichs (VSSO) sind alleine im Vorjahr rund 120.000 E-Bikes in den österreichischen Handel gebracht worden. Am beliebtesten waren E-Mountainbikes mit 67.000 Stück, E-Citybikes beliefen sich auf 53.500 Stück. Die Beliebtheit der Elektrobikes bestätigt auch die Tatsache, dass diese im vergangen Jahr bereits knapp ein Drittel am gesamten Fahrradmarkt ausgemacht haben.

Das Start-up Unternehmen Greenstorm Mobility reagiert auf diesen Trend und setzt auf Expansion seines Händlernetzwerkes für gebrauchte Top-E-Bikes. Woher erhält das Unternehmen diese Räder? „Wir statten Hoteliers mit neuen E-Bikes von Top-Herstellern aus. Im Gegenzug erhalten wir Hotelgutscheine für leerstehende Zimmer, die wir anschließend verkaufen. Die E-Bikes, die wir nach der sechsmonatigen Verleihfrist von den Hotels wiedererhalten, warten wir umfangreich und genau. Diese bieten wir danach unter anderem dem Fachhandel an“, skizziert Greenstorm-Geschäftsführer Philipp Zimmermann das nachhaltige Geschäftsprinzip. Das Geschäft mit den gebrauchten Top-E-Bikes boomt.

Fachhändler profitieren von Greenstorm-Konzept
Damit Fachhändler ihren Kunden immer die neuesten Modelle anbieten können, geben Hoteliers die gemieteten E-Bikes stets nach einer Saison an Greenstorm zurück. Sie erhalten daraufhin neue. Jene gebrauchten Top-E-Bikes, die nach der Nutzung wieder bei Greenstorm landen, verkauft das Unternehmen nach einem umfassenden Service weiter. Angesichts der ambitionierten Pläne des Unternehmens, bis zum Jahr 2020 ca. 30.000 E-Bikes zu verleihen, ist für Greenstorm aber auch der Vertrieb auf dem Gebrauchtmarkt in höchstem Maße relevant. Bereits jetzt kann das Unternehmen auf rund 250 Vertragshändler, die gebrauchte Top-E-Bikes für Greenstorm weiterverkaufen, setzen. Um neue Fachhändler für sich zu gewinnen, hat sich das Unternehmen ein attraktives Konzept einfallen lassen. „Pro gebrauchtem E-Bike, das ein Händler für uns verkauft, erhält er ein kostenloses Miet-E-Bike für eine Saison und kann zusätzlich Mieteinnahmen lukrieren. Unsere gebrauchten E-Bikes bekommen also nach der Zeit bei unseren Partnerhotels eine zweite Chance auf dem Gebrauchtmarkt. Gleichzeitig tragen wir durch unser Geschäftshandeln aktiv zum Klimaschutz bei“, berichtet Zimmermann.

Greenstorm auf der Eurobike in Friedrichshafen
Potenzielle Business-Partner, die sich persönlich ein Bild von Greenstorm machen möchten, können das unter anderem von 8. bis 10. Juli auf der internationalen Fahrradmesse Eurobike 2018 im deutschen Friedrichshafen tun. Als Vorreiter im Bereich der E-Mobilität darf Greenstorm auf der Eurobike nicht fehlen. „Wir informieren gerne an unserem Stand A1-109 in der Rothaushalle und freuen uns auf zahlreiche, konstruktive Gespräche“, so Zimmermann.

www.shop.greenstorm.eu