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Letztes UpdateDo, 11 Okt 2018 11am

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Millioneninvestment für Restaurant-App mit Biss

Nie wieder warten im Restaurant, egal ob beim Bestellen oder Bezahlen – das ist Orda. Die Orda-Gründer unterstützen Gastronomen bei der Digitalisierung und bieten App-Nutzern ein neues, revolutioniertes Restauranterlebnis. Die Seed-Finanzierungsrunde wurde im August 2018 erfolgreich abgeschlossen: Mehr als eine Millionen Euro konnte das Start-Up einsammeln.

Orda, das sind Janis Marquardt, Peter Juras, Christian Feuerbacher, die sich aus dem gemeinsamen Studium am CDTM (Center for Digital Technology and Management der LMU und TU) in München kennen. Sie haben eine App entwickelt, mit der Wartezeiten beim Restaurantbesuch Geschichte sind. Die Idee zu Orda kam Janis während einer Zugfahrt in die Heimat. Er dachte an seine Studienzeit zurück. Damals arbeitete Janis nebenbei in der Gastronomie und ihm gingen heikle Situationen durch den Kopf, die er damals als Servicekraft und heute aus Sicht des Gastes schon häufig erlebt hat: Lange Wartezeiten fürs Bestellen und Zahlen, gestresstes Personal aufgrund von Fachkräftemangel und unzureichende Servicequalität sowie geringe Margen für Gastronomen. Das musste doch zu lösen sein – und zwar digital! Jederzeit vom Platz aus im Restaurant bestellen und bezahlen, das wäre was.Orda macht genau das jetzt möglich.

Auf den Geschmack gekommen: Namhafte Venture-Capital-Geber und Business-Angel
Der Orda-Service digitalisiert die Bestellung und Bezahlung im Restaurant und beschleunigt damit Abläufe sowohl für den Gastronomen als auch für den Gast. „Die Orda-App hat großes Potential. Sie revolutioniert Prozesse in der Gastronomie und macht sie effektiver“, so Michael und Clarissa Käfer von Käfer Feinkost, die die Gastronomiebranche kennen wie ihre Westentasche und in Orda investiert haben. Neben ihnen konnte das Münchner Startup während der ersten Finanzierungsrunde auch die Venture-Capital-Geber Alex Meyer, Thomas Wilke und Konstantin Urban von 42CAP von ihrer App-Idee überzeugen. Die Business-Angel Jan Deepen und Stefan Jeschonnek, die den milliardenschweren Zahlungsdienstleister SumUp gründeten, Serial Entrepreneur und Investor Christian Gaiser und Christian Kohlhof sind ebenfalls begeistert von der Restaurant-App und investierten. „Mit Orda nimmt nicht nur der Gast den Restaurantbesuch viel angenehmer wahr. Die App unterstützt Gastronomen bei der Digitalisierung ihres Restaurants, entlastet in Zeiten des  Fachkräftemangels und schafft neue Umsatzpotenziale“, so Christian Kohlhof, Gründer der Kaffeekette chicco di caffè. Der Finanzierungsrunde haben sich kürzlich in einem Second Closing zudem noch Roland Grenke und Dr. Gerald Schönbucher angeschlossen.

Viel mehr als eine App: Der digitale Vorreiter in der Gastronomie
Wartezeiten und Kundenzufriedenheit hängen unmittelbar voneinander ab, das haben die Gründer von Orda erkannt. Deshalb kann der Orda-User im Restaurant direkt vom Tisch aus bestellen. Via QR-Code-Chips werden Orda-User am Tisch im Restaurant geortet. Die Bezahlung erfolgt per PayPal oder Kreditkarte direkt über die App. Der App-Nutzer kann in Ruhe aus dem digitalen Menü auswählen und sofort bestellen, wenn die Entscheidung für ein
Gericht gefallen ist. Wartezeiten, Fehlanzeige! Restaurants können sich in der Orda-App in ihrem individuellen Corporate Design präsentieren, ohne dass sie eine eigene App aufsetzen und pflegen müssen. Zu Peak-Zeiten können Restaurants durch den Service von Orda mehr Bestellungen in einer kürzeren Zeit abwickeln. Aber nicht nur das Umsatzpotential steigt, auch den Fachkräftemangel in der Gastronomie geht das Startup mit seiner Idee an. Stoßzeiten
sind für das Servicepersonal durch die App besser zu managen.

Mit einem erfolgreichen Team zu einer erfolgreichen Idee
Normalerweise steht am Anfang die Idee, dann folgen die Entwicklung des Geschäftsmodells, Zusammenstellung des Teams und der erste Pitch. Bei Orda lief die Gründung andersherum: Janis Marquardt, Christian Feuerbacher und Peter Juras arbeiteten bereits gemeinsam an einer Ernährungs-App für das United Nations World Food Program in Kolumbien. Nach Abschluss des Projekts war den Dreien klar: Das Team funktioniert. Doch die Frage war:
Welche Geschäftsmodelle haben gute Chancen, zu skalieren? Jeder durfte seine gesammelten Geschäftsideen pitchen, diese wurden dann nach festgelegten Kriterien evaluiert. Bei der Ideenauswahl saß bereits Anton Schneider, Investmentbanker, mit im Boot, der das Team ab November in Vollzeit unterstützt. Am Ende wurde gemeinschaftlich beschlossen, dass die Idee zu ORDA das größte Potential hat.

Genau dieses Potential beweist Orda jetzt. Die App hat sich bereits in Fast-Casual-Ketten wie Dean & David oder Kaimug sowie in vielen Cafés, Burgerläden und anderen Restaurants etabliert. Bis 2028 will Orda Vorreiter für digitale Bestellung und Bezahlung in der Gastronomie in Europa sein. Alle Zeichen stehen auf Expansion und deshalb soll sich das Orda-Team bis Ende 2018 verdoppeln.

www.orda-app.com