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Letztes UpdateMo, 10 Dez 2018 11am

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Airbnb und booking.com: Digitalisierung fordert Österreichs Hoteliers heraus

Die Digitalisierung macht vieles einfacher, Tourismusbetriebe stellt sie aber auch vor neue Aufgaben. Online-Buchungs- und Bewertungsplattformen sowie Konkurrenz durch Player wie Airbnb verändern die Branche. Zudem erwarten sich immer mehr Gäste Serviceangebote, die mit dem digitalen Wandel Schritt halten können. Hansjörg Kofler, Geschäftsführer des Hoteleinrichtungs- und Finanzierungsspezialisten furniRENT, erklärt, vor welchen Herausforderungen Österreichs Hoteliers derzeit stehen und wie es Betrieben gelingt, sich dafür zu rüsten.

Das Thema Digitalisierung beschäftigt die Hotelchefs, wie auch eine Branchenumfrage der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) vor einem knappen Jahr zeigt. Dabei gaben 87 Prozent der österreichischen Qualitätshotels an, starke Auswirkungen der Digitalisierung zu bemerken. Doch nicht einmal vier von zehn Befragten Unternehmern oder Geschäftsführern stuften den eigenen Betrieb als digital (sehr) fortgeschritten ein. „Die Thematik Digitalisierung ist brandaktuell und betrifft ebenso die Hotellerie. Mehr als die Hälfte der getätigten Buchungen sind auf digitale Kanäle zurückzuführen. Diverse Online-Plattformen beeinflussen die Richtlinien im Online-Vertrieb und verändern somit den Markt. Dies führt zu erhöhtem Preisdruck in der Branche“, sagt Hansjörg Kofler, Geschäftsführer von furniRENT. Das Unternehmen ist auf die Planung, Einrichtung und Finanzierung moderner Hotelausstattung spezialisiert und weiß daher, was Hoteliers und Gäste bewegt.

Verlagerung in den Online-Bereich
Das digitale Zeitalter macht sich für Hotels schon bei der Buchung bemerkbar. Während Online-Buchungen zunehmen, sinken Direktbuchungen bei den Hotels durch Plattformen wie booking.com. Bewertungsportale machen es für Urlauber und Business-Reisende leichter, verschiedene Angebote binnen Sekunden miteinander zu vergleichen. Was im besten Fall für mehr Transparenz sorgt, kann jedoch auch missbräuchlich verwendet werden. Hoteliers müssen darauf vertrauen, dass der Mitbewerb sauber spielt. Denn eigene Agenturen haben sich mittlerweile darauf spezialisiert, gute, aber gefälschte Gästebewertungen zu verkaufen. Auch wenn die Plattformen beteuern, frei erfundenes Gäste-Feedback so rasch wie möglich von ihren Seiten zu löschen, bleibt die Frage, welchem Eintrag man trauen kann. „Digitalisierung bietet jedoch auch Chancen zur Neukundengewinnung. Wer zukünftige Wettbewerbsvorteile generieren möchte, muss seine Strategien und Serviceleistungen an die Generationen Y und Z, also an die heute unter 35-Jährigen, anpassen“, so Kofler.

Konkurrenz aus dem Silicon Valley
Für zusätzliche Konkurrenz sorgen auch alternative Unterkunftsanbieter abseits der Hotelbranche wie Airbnb. Der in Kalifornien gegründete Online-Marktplatz ermöglicht es Privatpersonen, ihre Wohnungen und Häuser auf Zeit zu vermieten oder selbst eine private Unterkunft zu mieten. Erst vor wenigen Wochen geriet der Dienst in die Schlagzeilen, weil die Stadt Wien Verhandlungen mit Airbnb abbrach – mit der Begründung, Airbnb akzeptiere das österreichische Recht nicht. Ziel der Verhandlungen war es, dass der Anbieter die bei Nächtigungen anfallende Ortstaxe gesammelt einhebt, an die Stadt Wien abführt und den Vermietern diesen Aufwand abnimmt.

Gästeansprüche im raschen Wandel
Seine Erfahrung in der Planung, Ausstattung und Finanzierung neuer Hoteleinrichtung zeigt furniRENT-Geschäftsführer Kofler, dass sich Gästeansprüche heutzutage schneller wandeln als in der Vergangenheit. Digitale Serviceangebote wie die Möglichkeit von Online-Check-in und Check-out, mobile Bezahlung oder eine Hotel-App liegen im Trend. „Die optimale Verwendung technischer Systeme macht es möglich, genaue Zielgruppenanalysen durchzuführen und bringt aufschlussreiche Erkenntnisse für den Online- und den Offline-Auftritt eines Betriebs“, sagt Kofler. Angesichts des erhöhten Preisdrucks ist auch die Modernisierung der Hotels häufiger ein Thema, um wettbewerbsfähig zu bleiben und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Mit einem finanziell attraktiven Miet- und Ratenkaufsystem für neue Hoteleinrichtung ermöglicht es furniRENT auch Betrieben mit geringer Eigenkapitalquote, notwendige Investitionen in moderne Ausstattung zu tätigen. Die Dienstleistung von furniRENT umfasst Komplettlösungen – von der Planung über die Finanzierung bis hin zur Einrichtung – für Hotelzimmer und –bäder. Mit einem kostenlosen Online-Rechner ermöglicht das Unternehmen interessierten Hoteliers, Investitionskosten vorab zu berechnen und Varianten durchzuspielen, wie sich neue Einrichtung auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie Auslastung und Umsatz auswirken würden. HIER geht‘s zum kostenlosen furniRENT-Online-Rechner!

www.furnirent.com