Mi06022019

Letztes UpdateMi, 06 Feb 2019 10am

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Neujahrsempfang in der Heiltherme Bad Waltersdorf

Was hat ein Tresor mit der Heiltherme gemeinsam? Den wertvollen Inhalt – in Bad Waltersdorf das Thermalwasser. Seit 40 Jahren „bewacht“ diesen die Oststeirische Thermalwasserverwertung GmbH (OTVG). Und die Heiltherme Bad Waltersdorf krempelt auch 2019 die Ärmel hoch, damit die Gäste das Naturjuwel und den „Gesundheits-Booster“ Thermalwasser noch besser genießen können.

Beim Neujahrsempfang am 17. Jänner 2019 gab man Einblick in die groß angelegte Erneuerung der Gartenanlage. Außerdem ehrte man die Gründerväter der OTVG als Thermalwasserbotschafter.

Dass man auf Thermalwasser anstelle von Öl stieß, bereitete in den 1970er-Jahren wenig Freude. Öl sei doch viel wertvoller, dachte man. Ein Trugschluss – heute weiß man, dass Thermalwasser immensen Wert für die Gesundheit hat. Gernot Deutsch, Geschäftsführer der Heiltherme Bad Waltersdorf beim Neujahrsempfang am 17. Jänner 2019: „Wir haben eines der größten Thermalwasservorkommen in Österreich hier. Das ist ein natürlicher ‚Gesundheits-Booster‘, der in Zeiten eines steigenden Gesundheitsbewusstseins immer wertvoller wird“, verweist Deutsch auf die nachweislich positive Wirkung – unter anderem ist die Anti-Stress-Wirkung wissenschaftlich bestätigt. „Und wir arbeiten laufend daran, den Gästen rund um das Thermalwasser noch weitere Gesundheits- und Genussangebote zu bieten.“

 

Garten wird völlig neu konzipiert und gestaltet

Eine zentrale Rolle spielt dabei 2019 die groß angelegte Garten-Neugestaltung. „Die Vision ist, dass jeder Gast 2 Stunden spazieren gehen kann, ohne unsere Anlage zu verlassen. Gerne auch im Bademantel“, so Deutsch. Der erste Schritt dazu ist 2019 der Oasegarten, das Grünareal der Quellenoase (das ist die nur für Hotelgäste gebaute Therme) beim Quellenhotel. „Hier entstehen ausgeklügelte Spazierwege und Picknickplätze, ebenso ein ‚Naschgarten' und ein Rosengarten. Unsere bestehenden Kraftplätze werden noch besser inszeniert und Verbindungen zu den umliegenden Wanderwegen errichtet. Dazu kommen ein Weingarten zum ‚Selber-ernten‘ und ein Spielplatz für zB Springziegen. Auch ein Fischteich mit Füttermöglichkeit ist derzeit eine Variante.“ In den folgenden Jahren geht die Erneuerung weiter: Geplant sind etwa noch ein Naturlehrpfad im angrenzenden Wald, eine Ausweitung der FKK-Anlage, ein Meditationsgarten, ein Entspannungsgarten, ein Kräutergarten und ein Bewegungsgarten. „Die Gärten sollen wie Räume besucht werden können, aber auch miteinander in Verbindung stehen.“ Mit der neuen Gartenanlage führt man die Erneuerung der Außenanlagen, die 2018 mit dem neuen Parkkonzept begonnen hat, weiter. „Die neuen, breiteren Parkplätze und die überdachten Stellplätze im neuen Parkhaus werden sehr gut angenommen.“


40 Jahre Oststeirische Thermalwasserverwertung GmbH (OTVG)

Neben der neuen Gartenanlage stand beim Neujahrsempfang das 40-jährige Bestehen der OTVG (Oststeirische Thermalwasserverwertung GmbH) im Fokus. Die Gründungsväter Friedrich Rath und Helmut Pichler wurden als Thermalwasserbotschafter geehrt. Helmut Pichler, Altbürgermeister von Bad Waltersdorf und nach wie vor Geschäftsführer der OTVG: „Wenn ich heute auf die Heiltherme schaue, geht das weit über das hinaus, was wir uns vor 40 Jahren vorstellen konnten. Es zeigt, dass das Thermalwasser etwas ganz Besonderes ist und dass Bevölkerung und Gäste das erkannt haben.“ Damit das kostbare Gesundheitselixier auch für die Zukunft gesichert bleibt, kümmert sich die OTVG als neutrale Stelle um das Fördern und Erschließen. „Wir waren österreichweit die ersten, die eine geothermische Fernheizung hatten und dass 100 Prozent des Thermalwassers genutzt wird ist nach wie vor eine Besonderheit“, verweist Pichler auf die mehrfache Nutzung für Fernwärme und Thermalwasserbecken.

 

Kulinarische Köstlichkeiten aus der Nachbarschaft – „Saftbotschafter 2019“

In bewährter Manier kredenzte man den Besuchern beim Neujahrsempfang Köstlichkeiten aus der TSM®-Kulinarik mit Lebensmitteln aus der Nachbarschaft. Genauso wie man im Badebereich die Schätze der Natur nützt – bis zu 1,9 Millionen Liter pures Thermalwasser täglich, das unmittelbar aus der Quelle fließt – tut man dies auch in der Kulinarik. Einer der Lieferanten aus der Nachbarschaft, Saft-Produzent Handler, wurde unlängst für seine Natursäfte ausgezeichnet: Die Landwirtschaftskammer Steiermark hat Martin Handler zum „Saftbotschafter des Jahres 2019“ ernannt. Er hat für seine 6 eingereichten Säfte 5 Gold- und eine Silber-Medaille abgeräumt.

www.heiltherme.at