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Letztes UpdateMi, 16 Okt 2019 10am

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Thomas Cook: Klarheit für Hotels, Sicherheit für Arbeitsplätze!

ÖHV (Wien). Der Schaden ist schon jetzt enorm, Hotels dürften im Winter nicht noch einmal draufzahlen, so ÖHV-Präsidentin Reitterer.

„So unübersichtlich die Thomas Cook-Pleite mit Töchtern, Marken und Auftragnehmern in vielen Ländern ist, so viele Hotels betrifft sie. Diese Leitbetriebe sind wichtige Arbeit- und Auftraggeber in ihrer Region. Da geht es um viele Arbeitsplätze“, warnt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), davor, die Angelegenheit auf die leichte zu Schulter nehmen.

Schäden gehen in die Millionen
Eine aktuelle ÖHV-Umfrage in der heimischen Qualitätshotellerie zeigt, um wie viel es geht: 30 % der befragten Hotels haben Verträge mit Thomas Cook & Co.! Sie rechnen mit Schäden bis in den sechsstelligen Eurobereich. Insider gehen jetzt schon von Ausfällen bis zu 7 Mio. Euro aus. Viele Gastgeber haben von Thomas Cook kein Geld gesehen und können auch keines mehr erwarten.

77 % haben Verträge für den Winter: große Unsicherheit
Dringend nötig ist jetzt Klarheit: 77 % der betroffenen Hotels haben Thomas Cook auch für den kommenden Winter im Vertrieb eingesetzt. Der Masseverwalter muss rasch klarstellen, dass die Hoteliers über diese Kontingente frei verfügen können: „Wir müssen verhindern, dass gute Betriebe ins Straucheln kommen, weil ein anderer schlecht gewirtschaftet hat. Es kann nicht sein, dass diese Betten im Winter leer stehen oder die Hotels kein Geld dafür sehen!“ Dann würde jedenfalls weniger Geld umgesetzt und weniger Mitarbeiter beschäftigt.

www.oehv.at