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Teetrends 2019/2020: Welche Sorten jetzt in der Teetasse landen

Tee bedeutet immer schon Vielfalt in Sorten, Geschmack und Kompositionen. Besonders in den vergangenen Jahren erfreut sich Tee – getragen vom allgemeinen Gesundheits- und Lifestyletrend – immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder also, dass sich auch das Angebot am Teemarkt immer weiterentwickelt. Was sind die großen Teetrends für die Saison 2019/2020?

Inspiriert wird die Teewelt von allgemeinen Entwicklungen in der Kulinarik, von Food- und Drink-Trends, von Foodbloggern und neuen Erfindungen in der Gastronomie. Vor allem die jüngere Zielgruppe liebt Tee als passende Ergänzung eines gesunden und gleichzeitig urbanen Lebensstils.

Superfood weiter auf Vormarsch
Man findet sie in Müslis, als Riegel, als Zutat zum Smoothie – und nun auch schon seit geraumer Zeit in verschiedenen Teesorten. Superfoods, ob exotisch oder heimisch, sind der große Trend in der Ernährung, der uns noch länger begleiten wird.

Zählen Ingwer und Kurkurma mittlerweile fast schon zu den Klassikern, bereichern laufend neue Geschmacksrichtungen den Markt – von Goji über Moringa bis hin zu heimischen Zutaten mit „Superkräften“, wie Heidelbeere und Brombeere. Oftmals dienen dabei auch andere Teekulturen aus der ganzen Welt als Inspiration. Ganz neu sind Kombinationen mit Algen, zum Beispiel Spirulina.

Tees mit Superfood-Zutaten werden auch als „Functional Teas/ Infusions“ – also Tees mit funktionalen Inhaltsstoffen und Zusätzen, die einen Mehrwert für Körper und/oder Geist liefern sollen – bezeichnet und tragen dazu bei, dass Tee sich mittlerweile ein echtes Lifestyle-Produkt etabliert hat.

Hanf – alte Kulturpflanze mit neuer Prominenz
Hanf zählt zu den ältesten Nutz- und Heilpflanzen der Welt und ist wirtschaftlich gesehen einer der am stärksten wachsenden Märkte der letzten Jahre. Cannabidiol (CBD), der nicht psychoaktive Wirkstoff, der dem Hanf von Natur aus innewohnt, findet Anwendung in einer Vielzahl von Lebensmittel, darunter auch Tee. Neben einem aromatischen Geschmack, der auch gut mit weiteren Kräutern harmoniert, wird Hanftee eine beruhigende und entspannende Wirkung nachgesagt. Auch auf die Verdauung soll er sich positiv auswirken.

Gemüse im Tee – das muss jetzt sein
Vegan war und ist Tee - solange keine Milch hinzugefügt wird - seit je her. Doch getrieben von dem allgemeinen Hype um vegetarische und vegane Ernährung hält nun auch Gemüse aller Art Einzug in die Teetasse. Ob Rote Beete, Karotte oder Brokkoli – unterschiedlichste Gemüsearten werden zusammen mit Kräutern wie Ingwer, Thymian oder auch Minze zum salz- und kalorienarmen Trinkgenuss. Am Ende bleiben Gemüsetees Geschmackssache – wer lieblich-süßlichen Aroma bevorzugt, der ist hier nicht ganz richtig.

Kräftiger Geschmack am Vormarsch
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und so ist es auch der „klassische“ Teetrinker, der unaromatisierte Grüntee- und Schwarzteesorten bevorzugt. Doch schon in den vergangenen Saisonen fanden intensiv schmeckende Tees mit besonderen Aromen viele Anhänger. Dies wird sich auch in der kommenden Saison nicht ändern.

Dabei kommen kräftige Zitrusnoten aus der Limette oder Mandarine ebenso zu Zug wie süßliche Aromen aus Vanille oder Schokolade. Auch Rum-Aromen kommen immer häufiger zum Einsatz.

Entscheidend ist dabei die Qualität der Zutaten. Zum Aromatisieren werden Blüten, Blätter, Früchte, Kräuter, Gewürze und auch Öle eingesetzt.

21. Tag des Tees, 8. November 2019

www.teeverband.at