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Salzburger Schlafsystemhersteller bringt klimaneutrale Matratze auf den Markt und setzt auf Nachhaltigkeit

Das Salzburger Unternehmen Elastica aus Kuchl sorgt derzeit mit einer klimaneutralen Matratze in der Fachwelt für Furore. So wurde das Produkt „redmoon genesis“ vor kurzem mit dem deutschen „Home & Trend-Award“ als nachhaltiges Trendprodukt des Jahres 2019/2020 ausgezeichnet.

Auch das Fachpublikum zeigte sich kürzlich bei der internationalen Möbel- und Einrichtungsmesse „imm“ in Köln von der umweltfreundlichen Innovation begeistert. In Österreich wird die klimaneutrale Matratze erstmals bei der Fachmesse CASA, die vom 22. bis 25. Jänner 2020 im Messezentrum Salzburg stattfindet, präsentiert.
„Wir wollten ein zukunftsorientiertes Produkt schaffen, das Schlafkomfort, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit optimal vereint. Deshalb haben wir den CO2-Fußabdruck einer herkömmlichen Matratze ermittelt und uns dann an die Arbeit gemacht, um eine klimaneutrale Matratze zu entwickeln. Dass unsere Produktneuheit gleich so einschlägt, hätten wir uns nicht träumen lassen“, freut sich Philipp Kreutzer, Geschäftsführender Gesellschafter von Elastica. So ist es gelungen, beim Matratzenkern einen Naturanteil von 20 Prozent zu erzielen. Auch bei den Bezügen konnte mit dem „ecomoon cover“ neue Maßstäbe gesetzt werden. Verwendet werden dabei natürliche und recycelte Materialen. Als Füllmaterial dient beispielsweise regionale und fair gehandelte alpine Tirolwool. Diese Naturwolle stammt von Tiroler Bergschafen, die mindestens sechs Monate im Jahr auf der Weide oder der Alm verbringen. Die Widerstandsfähigkeit der Tiere spiegelt sich in der hervorragenden Qualität der Wollfaser wider. Zum Einsatz kommen u.a. auch zwei Garne, die aus recyceltem Plastikmüll aus dem Meer beziehungsweise recycelten PET-Flaschen bestehen. Die restlichen unvermeidbaren CO2-Emissionen werden durch Klimaschutzzertifikate zu 100% kompensiert.

Klimaneutralität Teil der Unternehmensphilosophie
„Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und Klimaneutralität ist bei uns in allen Bereichen ein wichtiges Thema geworden“, informiert Stefan Flemmich, Geschäftsführender Gesellschafter von Elastica. Als Mitglied der Allianz für Entwicklung und Klima hat Elastica bereits vor geraumer Zeit sinnvolle Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz eingeleitet und den CO2-Ausstoß innerhalb des Unternehmens reduziert. Durch Experten wurde der CO2-Fußabdruck des Unternehmens ermittelt. Dieser beträgt 650 Tonnen CO2-äquivalente Schadstoffe pro Jahr. Um unvermeidbare Emissionen zu kompensieren, hat Elastica 850 Klimaschutzzertifikate erworben und agiert somit 100% klimaneutral. Auch bei der Verpackung wird im Unternehmen verstärkt auf Nachhaltigkeit gesetzt. Durch eine dünnere, aber genauso widerstandsfähige und recycelbare Folie werden rund 30% an CO2-Emissionen eingespart. Zudem hat das Unternehmen bereits vor einigen Jahren das Unternehmen auf Ökostrom umgestellt.

www.elastica.at