Mi06022019

Letztes UpdateMi, 06 Feb 2019 2pm

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Tourismus

ICC "kleidet" Obertauern.com neu ein

ICC setzte mit dem Relaunch von obertauern.com im Sommer 2014 die neue Webstrategie der österreichischen Top-Destination erfolgreich um. "Mit der Steigerung der Buchungen über die Webseite um 150% konnten wir bereits im ersten Halbjahr nach dem Relaunch die Vorgaben klar erfüllen", freut sich Elmar Frischmann, Geschäftsführer der ICC über den Erfolg. Mit dem neuen Internetaufritt der Region sollten zahlreiche Vorgaben abgedeckt werden. Neben den Online Buchungen bei den lokalen Unterkünften standen die Steigerung des Bekanntheitsgrades und der Visibility der Website, eine bessere Auffindbarkeit bei Google, der Informationstransport für die User sowie der Ausbau der Social Media Präsenz im Mittelpunkt. www.obertauern.com entspricht nun auch allen Anforderungen einer modernen Website mit einer zielgenauen Ausrichtung auf alle mobilen Endgeräte.

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Startschuss für Registrierung von .tirol-Domains

Namens- und Markenrechtsinhaber haben jetzt die Möglichkeit, ihre Seite exklusiv anzumelden. Am 12. 01. 2015 fiel der Startschuss für die Sicherungsphase (Sunrise-Phase) der neuen Domainendung .tirol. Im Zeitraum bis zum 4. März 2015 haben ausschließlich Inhaber von Marken- und Namensrechten die Möglichkeit, ihre Domains verbindlich zu reservieren. Ab Juni 2015 sind Domains mit der Endung .tirol nach dem Prinzip "first come, first served" frei am Markt erhältlich. Das Tiroler Medienhaus Moser Holding ist Betreiber der zweiten Top-Level-Domain Österreichs.

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Tourismusminister präsentiert Finanzierungspaket

WKÖ Nocker-Schwarzenbacher: Wichtige Maßnahme für den Konjunkturmotor Tourismus! "Zinsgünstige Kredite für die heimische Tourismuswirtschaft sind die Basis für Investitionen", begrüßt die Obfrau der Bundessparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Petra Nocker-Schwarzenbacher, eine von Vizekanzler und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner präsentierte Initiative. Durch eine Kooperation der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) können heimische Tourismusbetriebe zusätzlich 250 Millionen Euro an besonders zinsgünstigen Kreditmitteln abrufen. Der ÖHT kommt dabei die Rolle als echte Förderbank zugute. Damit können Finanzierung wie auch die Förderung und Kreditabwicklung aus einer Hand getätigt werden. Optional können die Bundesländer die Wirkung durch die Übernahme des Zinsendienstes weiter verstärken, wie der Geschäftsführer der ÖHT, Wolfgang Kleemann, erläuterte.

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Allianz der Zehn tagte in Kitzbühel

Erfolgreiches Lobbying für Änderung beim Medientransparenzgesetz. Kooperationsmöglichkeiten und Austausch über Märkte mit dem größten Potenzial für den heimischen Tourismus im Mittelpunkt des Treffens

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Tourismusschulen Bad Gleichenberg öffnen die Türen

Wer die Welt erobern möchte, startet am besten mit einer Ausbildung an den Tourismusschulen Bad Gleichenberg. Als einzige Tourismusschule in der Steiermark punktet die Kaderschmiede mit einer unvergleichlich praxisorientierten Ausbildung, die nicht nur für Tourismusberufe sondern auch für unzählige Dienstleistungsberufe die beste Basis bildet.

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Der Ski Guide Austria 2015 in der 6. Ausgabe

Der österreichische Skigebiete-Führer in der 6. Ausgabe mit zahlreichen spannenden News und Schwerpunktthemen ist da.

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Mag. Andreas Winkelhofer neuer Geschäftsführer des Oberösterreich Tourismus

Generalversammlung des Oberösterreich Tourismus bestellte jetzige „Nr. 2“ des SalzburgerLand Tourismus zum Nachfolger von Mag. Karl Pramendorfer.

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hogastjob.com blüht inhaltlich und optisch auf

hogastjob.com gilt als eine der erfolgreichsten Jobplattformen für Gastronomie und Hotellerie. Mit einer optischen Aufwertung, hochwertigen Inhalten und verbesserter Nutzerfreundlichkeit soll die Attraktivität weiter gesteigert werden. Für die Verwaltung der Stellenangebote steht den Mitgliedsbetrieben mit hogast-JobOffice ein ebenfalls runderneuertes Werkzeug zur Verfügung.

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Wintersportland Vorarlberg im Rennfieber

EYOF und Weltcup prägen kommende Wintersaison genauso wie Landschafts- und Genusserlebnisse. Die Aussicht auf die bevorstehende Wintersaison stimmt optimistisch. Seilbahnen und Hotelbetriebe haben in den vergangenen Monaten rund 80 bis 100 Millionen Euro investiert. Großveranstaltungen erweitern das vielseitige Angebot in den Wintermonaten.

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Oberösterreich ist attraktives Winterziel

Oberösterreich hat sich zu einer erfolgreichen Ganzjahresdestination entwickelt, bei der auch der Winter eine immer stärkere Rolle spielt. Die Wintergäste schätzen die Erholung und die Bewegung in der Natur.

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Plattform „We are Austria“ soll Direktbuchungen bringen

Die neue Tourismus-Plattform www.weareaustria.at sammelt Content von den wichtigsten Social-Media-Kanälen – Postings der gut 2.400 Mitglieder ebenso wie Userbeiträge. Nutzer erhalten authentische Eindrücke und können die Ergebnisse nach Themen oder Regionen filtern. Für Mitglieder ist die enorme zusätzliche Reichweite komplett kostenlos und mit keinerlei Aufwand verbunden. „Auch international gibt es im Tourismusmarketing bislang keine vergleichbare Technologie“, sagt hogast-Bereichsleiter Dietmar Winkler.

Für die Einkaufsgenossenschaft ist der Einstieg in die Vermarktung der nächste logische Schritt: „Über 2.400 Betriebe können gemeinsam mehr erreichen als einer allein – das gilt für die Werbung ebenso wie für den Einkauf“, sagt Dietmar Winkler, zuständig für Kommunikation, Marketing und Personaldienstleistungen. Dementsprechend viel los ist auch vom ersten Tag an auf der neuen Plattform „We are Austria“: So gut wie alle Social-Media-Auftritte der Mitglieder sind hier vereint. Neben den stark bildlastigen Postings sorgt ein eigenes Redaktionsteam für unterhaltsame Geschichten rund um Urlaub und Genuss in Österreich. Die Volltextsuche liefert relevante Ergebnisse für jedes nur denkbare Thema – es muss nur ein Mitgliedsbetrieb oder ein Gast etwas dazu gepostet haben.


Kostenloser Turbo für zeitgemäße Kommunikation
Die heimische Hotellerie und Gastronomie sei bereits jetzt führend in der Social-Media-Kommunikation, allerdings habe man gemerkt, dass bestehende Vermarktungsplattformen und Portale diese neue, dialogorientierte Medienwelt kaum abbilden, so Winkler: „Wir haben daher eine Lösung entwickelt, die dem geänderten Kommunikations- und Suchverhalten bei der Urlaubsplanung entspricht.“ hogast sammelt die Beiträge nicht nur; die jeweils neuesten Postings werden auch für Onlinewerbung genutzt, um mögliche Gäste auf die Plattform zu bringen. Für diesen Reichweitenturbo steht „We are Austria“ ein beträchtliches Budget zur Verfügung. Am meisten profitieren davon Mitglieder mit guten Inhalten, die oft favorisiert und geteilt werden.


Direktbuchungen sind das Ziel
hogast setzt mit der neuen Plattform bewusst einen Schritt früher an als das etwa Buchungsplattformen tun – dort sollte man zumindest das Urlaubsziel kennen. Auf „We are Austria“ kann man nach Lust und Laune stöbern und Eindrücke aus unterschiedlichsten Regionen anzeigen lassen, die alle den eigenen Vorstellungen entsprechen. Wenn einen die Beiträge eines Hotels und die der Gäste ansprechen, gelangt man mit einem Klick auf den entsprechenden Social-Media-Auftritt und von dort zur Website. „Die gesamte Branche will Direktbuchungen forcieren, um weniger von den Buchungsplattformen abhängig zu sein. Wir glauben, dass authentische und zeitgemäße Kommunikation dafür ideal ist, allerdings braucht es auch Reichweite“, sagt Dietmar Winkler. Und genau die wird hogast mit „We are Austria“ liefern – zum Nulltarif für alle Mitglieder. Die Einkaufsgenossenschaft bringe neben dem Willen und der Idee auch die kritische Masse, die Finanzkraft und die technologische Kompetenz mit, die dafür nötig seien.


Kein Aufwand und nützliche Funktionen
Die Mitglieder brauchen für ihren Auftritt auf „We are Austria“ nur das fortsetzen, was sie in den meisten Fällen ohnehin schon tun: Auf Facebook, Youtube, Twitter, Pinterest, Instagram und anderen Social-Media-Kanälen gute Inhalte teilen und mit den Nutzern kommunizieren. hogast erfasst diese Kommunikation automatisiert und bildet die jeweils neuesten Beiträge auf der Website ab. Über die Suchfunktion sind auch ältere Postings zugänglich. Besucher der neuen Plattform können einzelne Inhalte favorisieren und ganz einfach über ihre eigenen Social-Media-Profile teilen. Der überwiegende Großteil der 2.400 Mitgliedsbetriebe nutzt Social Media, um regelmäßig Inhalte zu teilen. Damit stehen ab dem ersten Tag ausreichend Themen für so gut wie jedes Interesse bereit. Wenn beispielsweise Allergiker passende Urlaubsziele suchen, hat sicher ein Hotel über einen allergikerfreundlichen Umbau gepostet und ein anderes über die förderliche Höhenlage des Hauses. Im besten Fall bestätigen ebenfalls betroffene Gäste, dass ihr Aufenthalt echte Linderung gebracht hat.


Auf Wunsch Hilfe bei der Content-Erstellung
Es ist natürlich nicht einfach, konstant gute Inhalte zu liefern. Aus diesem Grund startet zeitgleich mit „We are Austria“ das neue Tool EasyContent. Damit haben die Mitgliedsbetriebe Zugang zu nicht-betriebsspezifischen, hochwertigen Inhalten, die per Knopfdruck auf den eigenen Kanälen gepostet werden können. „Eine Frage nach den Plänen für den Valentinstag oder die Wetterprognose für die Region zum Beispiel kann von mehreren Betrieben genutzt werden, da sich die Zuhörerschaft kaum überschneidet“, sagt Dietmar Winkler. EasyContent könne den Betrieben natürlich nicht den kompletten Aufwand für die Social-Media-Kommunikation abnehmen, aber mit einer deutlichen Entlastung sei auch schon viel gewonnen. Für die Nutzung verrechnet hogast eine geringe Pauschalsumme, um die Herstellungskosten für die Inhalte abzudecken. Ein Algorithmus sorgt dafür, dass diese Beiträge auf „We are Austria“ nur einmal auftauchen, selbst wenn mehrere Betriebe dazu posten.

 

www.weareaustria.at
 

Ski-Opening Festival Schladming 2014

Ein Ski-Opening Festival der Extraklasse erwartet die Gäste dieses Jahr auf der Schladminger Planai. Nicht einer, sondern gleich 5 Acts werden den Saisonauftakt am 28. November bestreiten. Casper, Kraftklub, Klangkarussell, Tagträumer und Marlon Roudette sorgen für ein hochkarätiges Line-Up in Schladming.

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APA-OTS stellt Tourismusvideos vor

Ab sofort stellt APA-OTS Tourismuspresse ihren Kunden ein neues exklusives Verbreitungs- und Platzierungsnetzwerk für redaktionell gestaltete Videobeiträge zur Verfügung. Der neue Service garantiert Unternehmen Fixplatzierungen ihrer Videoclips auf großen Online-Portalen von Medien und Branchendiensten im gesamten deutschsprachigen Raum. Das Angebot wurde gestern, Mittwochabend, im exquisiten Dachausbau des "Haus des Meeres" vor zahlreichen Besuchern aus Tourismus, Medien, PR und Marketing aus der Taufe gehoben.

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ÖHV Prognose für den Winter 2015/16

So wird der Winter: Mehr Nächtigungen, mehr Mitarbeiter, weniger Investitionen
ÖHV (Wien): Die Top-Hotellerie erwartet für den Winter einen Nächtigungszuwachs. Die Investitionen werden zurückgefahren. Rund 70 % der Hotels suchen noch Mitarbeiter.


„Wenn es mit dem Wetter klappt, werden wir im Winter mehr Nächtigungen haben als im Vorjahr“, verweist Mag. Gregor Hoch, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) auf eine aktuelle Umfrage in der österreichischen Spitzenhotellerie. Ein Drittel der Befragten rechnet mit einer Nächtigungssteigerung, 40% sehen sich auf Vorjahresniveau, jeder Fünfte erwartet ein Nächtigungsminus. Für Jubel ist es aber noch zu früh: „Wir sind mitten in der Bewerbung und die muss bis zuletzt auf Hochtouren laufen. Gewinnen werden die Destinationen, die das sehr gute Angebot am besten bewerben“, prognostiziert Hoch.


Werbung: direkt buchbar, offensiv bis zum Schluss und so dynamisch wie der Markt
Ausschlaggebend wird die Arbeit auf den Haupt- und Wachstumsmärkten sein: „Wer auf die Dynamik in den Fernmärkten rasch und richtig reagiert, punktet“, so Hoch. Mehr Handlungsbedarf bestehe in Destinationen mit einem hohen Anteil russischer Gäste. Auch die Behörden sind gefordert: „In den vergangenen Jahren wurde auf den Russen-Ansturm richtig reagiert, die Zahl der Mitarbeiter für die Visa-Ausgabe aufgestockt. Jetzt brauchen wir mehr Mitarbeiter in den Ländern, die den Wegfall kompensieren können“, erklärt Hoch. Dort sollen direkt buchbare Angebote beworben werden.
Investitionen: 1/3 der Hotels spart, das Gewerbe leidet.


In den Ergebnissen der Hotels machen sich die zusätzlichen Buchungen nicht bemerkbar. Im Gegenteil, dazu steigen die Kosten in der Hotellerie zu stark. Die Hotels sparen das dritte Jahr in Folge bei Investitionen. Mehr als jeder Vierte reduziert die Ausgaben dafür, nur 6,8% geben mehr aus. Die Top-Hotels sind gut aufgestellt, aber das Gewerbe spürt den Rückgangschon jetzt deutlich. „Das Geld, das da fehlt, hat der Staat“, fordert Hoch, die Steuern endlich zu senken: „Unsere Gäste müssen konsumieren, wir investieren.“


Arbeiten beim Tourismusweltmeister: bei den Besten bewerben!
Positiv wird sich der Winterstart auf den Arbeitsmarkt auswirken. Der Tourismus bleibt der Jobmotor in Österreich. Ein Drittel der Hotels hat sein Team schon fix, der Rest sucht noch, und zwar vor allem Mitarbeiter für das Service, die Küche, die Rezeption und auf der Etage. „Von der Hilfskraft bis hin zum Branchenkenner mit Auslandserfahrung: Wer beim Tourismusweltmeister arbeiten will, soll sich bitte melden – und zwar gleich in den Top-Betrieben mit den besten Namen für den Lebenslauf und den besten Arbeitsbedingungen“, fordert Hoch alle Interessierten auf, sich jetzt, rechtzeitig vor Saisonstart, zu bewerben.

 

www.oehv.at

 

Viele gute Ideen – zu wenig mutige Investoren

Österreichs Tourismus braucht Investitionen. Die Betriebe der Freizeitwirtschaft haben die Jahre der Krise zur Konsolidierung genutzt, doch die Investitionen sind zurückgegangen, sowohl in der Hotellerie als auch bei der touristischen Infrastruktur. Eine Trendumkehr ist nicht in Sicht, denn immer noch verfügen Hotels und andere Freizeitbetriebe nur über geringe finanzielle Handlungsspielräume. Da gleichzeitig die Auflagen der Banken für Kreditvergaben im Gefolge von Basel III immer strenger werden, sind alternative Ideen gefragt, um der österreichischen Tourismusbranche neue Impulse zu geben.


Zu diesem Ergebnis kam eine hochkarätige Diskussionsrunde beim Casinos Austria Tourismus Talk am Dienstag, 21. Oktober, im Casino Baden. Vor interessiertem und fachkundigem Publikum diskutierten unter der Leitung des Chefredakteurs der Fachzeitschrift Tourist Austria International, Christopher Norden: Franz Hartl, Geschäftsführer der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT); der Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) Gregor Hoch; Projektfinanzierungs-Experte Johann Breit (Erste Bank); der Badener Tourismusdirektor Klaus Lorenz sowie als Gastgeber Casinos Austria Vorstandsdirektor Dietmar Hoscher.


„Förderrichtlinien, Nullzins und Kreditklemme: Wie finanziert man ein wettbewerbsfähiges Tourismusangebot in schwierigen Zeiten?““ lautete das Motto des Abends. Der Geschäftsführer der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Dr. Franz Hartl entwarf dazu in seinem Impulsreferat ein ambivalentes Szenario. Zwar weist derzeit die österreichische Hotellerie im Schnitt solide Strukturen bei Eigenkapital und Verschuldung aus. Das liegt aber nicht zuletzt an den extrem niedrigen Zinsen. Einen Anstieg des Zinsniveaus würden viele Betriebe nicht verkraften können, rechnete Hartl vor.


Damit trotzdem die nötigen Investitionen nicht versiegen, müssten neue, zusätzliche Finanzierungsformen gefunden werden. Hartl: „Es ist bedauerlich, dass es immer noch keine Börse für KMUs gibt. Dafür sehen wir aber, dass beispielsweise Crowdfunding und Crowdinvesting zunehmen, stark steigend sind auch Buy-to-let-Modelle, wo also private Anleger eine Wohnung oder ein Appartement im Hotel erwerben und es dann durch professionelle Betreiber vermieten lassen.“


ÖHV-Präsident Gregor Hoch wies auf die angespannte Ertragssituation in der Hotellerie hin und machte dafür die hohe Kostenbelastung verantwortlich: „Von jedem Euro, den wir erwirtschaften, gehen 47 Cent an den Staat. Allein die Lohnkosten pro Nächtigung sind in den letzten zehn Jahren um 140% gestiegen“. Der Tourismus brauche aber Investitionen, um immer wieder ein neues Angebot schaffen zu können: „Nehmen Sie den Wellnesstourismus, der ganz neu erfunden wurde und jetzt so erfolgreich ist – der war nur möglich, weil die Hotels in Bäder und Spas investiert haben.“ Erste-Bank-Experte Johann Breit wies den Vorwurf einer Kreditklemme zurück: „Der Markt verfügt über ausreichende Liquidität. Es stimmt, dass die Regeln für Kreditvergaben strenger geworden sind, aber eine penible Wirtschaftlichkeitsprüfung lohnt sich auf lange Sicht auch für die Projektwerber.“ Breit sprach dem Einfallsreichtum der heimischen Tourismusbranche ein Lob aus: „Für mich ist es immer wieder spannend, wie viele gute Ideen und Projekte regelmäßig an uns herangetragen werden.“ Neue Ideen und eine klare Positionierung der Destination sind auch für den Badener Tourismusdirektor Klaus Lorenz der Schlüssel zum künftigen Erfolg. Baden hat vor kurzem ein umfangreiches Markenbildungsprojekt gestartet. „Wir müssen ein eigenständiges Profil entwickeln und uns vor allem von der benachbarten Großstadt Wien abheben“, sagte Lorenz, „Ziel ist, dass die Gäste gezielt zu uns kommen, denn als Zweitdestination, die von Wienbesuchern lediglich, mitgenommen‘ wird, würden wir nicht überleben können.“


Casinos-Vorstandsdirektor Dietmar Hoscher hob neben den Gefahren auch die positiven Langzeitfolgen der strengen Basel II- und Basel III-Regelungen hervor: „Tourismusbetriebe sahen sich plötzlich gezwungen, sich mit ihren Finanzkennzahlen auseinanderzusetzen. Das hat bewirkt, dass sich heute die Eigenkapitalsituation deutlich verbessert hat.“ Hoscher warnte jedoch davor, die Strukturprobleme der Branche als gelöst anzusehen: „Weder die Branche noch die Politik kann sich zurücklehnen, denn irgendwann wird es wieder höhere Zinsen geben, und bis dahin braucht es kluge Impulse und tragfähige Konzepte, um eine nachhaltige Gesundung der Hotellerie zu ermöglichen.“ Als Initiator der Veranstaltungsreihe Tourismus Talk zeigte sich Hoscher anschließend sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Abends: „Mit der Veranstaltungsreihe „Tourismus Talk“ will Casinos Austria den Dialog zwischen den Beteiligten im österreichischen Tourismus fördern. Hier in Baden ist das sehr gut gelungen, das hat die kompetent geführte Debatte gezeigt.“ Casinos Austria wird die Veranstaltungsreihe in diesem Sinne fortsetzen, der nächste Tourismus Talk soll im Frühjahr 2015 stattfinden.

FIS SKIWELTCUP OPENING IN SÖLDEN

In Sölden beginnt der Winter bereits am 24. Oktober. Wenn auf dem Rettenbach-Gletscher hoch über Sölden die Stars des Alpinen Skirennlaufs ihren Weltcup-Auftakt feiern. Ganz „Ladies first“, eröffnen am Samstag um 09:30 Uhr traditionellerweise die Damen mit dem ersten Riesentorlauf der Saison den Weltmeisterschaftswinter. Am Sonntag ebenfalls um 09:30 Uhr beschließen die Männer die rasante Fahrt durch die blauen und roten Stangen.

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WKO-Ennemoser begrüßt Sonntagsöffnung

Klaus Ennemoser, Bundes-Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), begrüßt die Kehrtwende der Wirtschaftskammer Wien hinsichtlich einer freiwilligen Sonntagsöffnung in Wiens Tourismuszonen: "Dies ist bereits ein langjähriges Anliegen der heimischen Hotellerie zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Tourismusdestination Wien und Österreich. Im Vergleich zu anderen europäischen (Nachbar-)Ländern bzw. internationalen Hauptstädten, wo schon lange mit freiwilligen Öffnungszeiten eine wesentlich höhere Wertschöpfung erzielt wird, hinken wir noch stark hinterher.

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Der Geschmack für die Wiener Wiesn

Österreichs größtes Brauchtumsfest geht in die vierte Runde. Das Wiener Wiesn-Fest findet heuer von 25. September bis 12. Oktober im Prater statt. Neben dem bekannten Wiesn Dorf, der ORF Alm und dem Winzer Stadl stehen diesmal wieder drei große Festzelte für ausgelassene Stimmung und zünftige Unterhaltung zur Verfügung. Wenn geballte Gaudi auf gelebte Tradition trifft, dann darf der Feinkostexperte Mautner Markhof aus Wien-Simmering natürlich nicht fehlen.

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25. Kaiserwinkl Almhoamfahr´n

Die geschmückten Rinder stehen natürlich auch heuer im Mittelpunkt beim Almhoamfahr’n im Kaiserwinkl. In Kössen allerdings sind zusätzlich unterschiedliche Noriker und deren Blutlinie zu sehen, sowie heimische Rinderrassen. Diese marschieren erst mit dem Almvieh das Dorf und werden danach im Pfarrpark präsentiert.

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Mehr sichere und gut bezahlte Jobs

Tourismusgewerkschaft gefordert: Verständnis für F&E gefragt

Gewerkschaften setzen Milliardenförderungen für ihre Branchen durch, die im Tourismus nicht. ÖHV-Generalsekretär Gratzer setzt auf Erkenntnisgewinn.

"Tourismusbetriebe schaffen bei sinkenden Einnahmen neue Arbeitsplätze, die Löhne steigen. Und dafür kritisiert die Gewerkschaft die Arbeitgeber." Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), kommt aus der Kommunikationsindustrie, einer Hightech-Branche mit hohem Innovationstempo. Dort steigern Gewerkschaften gemeinsam mit den Arbeitgebern über die Wertschöpfung auch das Lohnniveau. Im Tourismus aber scheint die Gewerkschaft über den Klassenkampf noch nicht hinausgekommen. Dabei gibt es hier eine ganze Reihe von Hebeln, die zum selben Ergebnis - höhere Löhne und dazu noch mehr Arbeitsplätze -führen würden:

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