Mi16102019

Letztes UpdateMi, 16 Okt 2019 10am

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Panorama

Die Eurothermen begrüßten den 1.000.000sten Thermen-Gast im Jahr 2019

Oberösterreich. Die drei Eurothermen in Bad Ischl, Bad Hall und Bad Schallerbach begrüßten den 1.000.000sten Thermen-Gast im Jahr 2019. Gerlinde und Johann Aigner aus St. Georgen im Attergau freuten sich, als Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner und Direktor Mag. Patrick Hochhauser überraschend gratulierten.

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Seiler & Speer und LaBrassBanda auf der Burg Clam

Samstag, 8. August 2020

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Eine Milliarde Menschen haben eine vermeidbare Sehbehinderung: WHO veröffentlicht ersten Bericht zur Weltaugengesundheit

2,2 Milliarden Menschen müssen weltweit mit Sehstörungen oder Blindheit leben, wobei eine Milliarde dieser Fälle vermeidbar oder behandelbar wären.

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1.400 Besucher bei "ORF-Lange Nacht der Museen“ in der Ottakringer Brauerei

Am vergangenen Samstag ist die Ottakringer Brauerei für eine Nacht zum Museum geworden. Wiens Brauerei und Wahrzeichen des 16. Bezirks ist erstmals bei der "ORF-Lange Nacht der Museen" dabei gewesen und das mit vollem Erfolg:

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Kärntner Abend/Österreich Abend im Maritim Köln

Kurz vor dem Start der Nahrungsmittelmesse ANUGA präsentiert sich beim „Kärntner Abend“ erstmals die Region Bad Kleinkirchheim.

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Bitcoin: Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage

Investoren, die sich mit Kryptowährungshandel beschäftigen, fragen sich zunehmend: Ist Bitcoin ein Betrug oder eine echte Möglichkeit, Geld zu verdienen? Außerdem stehen sie oft vor der Frage, wie sie Bitcoin mit minimalem Risiko für sich selbst verdienen können, welche Kaufanleitung sie befolgen sollten.

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Vorreiter: Biomarke „natürlich für uns“ wird klima- und CO2-neutral

  • Erster Schritt in großem Nachhaltigkeitsprozess – Umstellung wurde ein Jahr lang vorbereitet
  • 10-Jahres-Jubiläum: Neue Verpackungen, neues Logo und neuer Auftritt
  • „natürlich für uns“ ist sowohl im Einzel- wie auch Großhandel verfügbar – Bedarf und Nachfrage wachsen in allen Vertriebsschienen

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Future Talk - Rettln und Hochschobern - Ein Wochenende im Sinne der Nachhaltigkeit

Freitag und Samstag, 4. - 5. Oktober 2019 / Turlacher Höhe, Hotel Hochschober

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1. ORGANICS Circle Golfturnier

Am 28. September trafen sich Top-Gastronomen und Prominente beim ersten ORGANCIS Circle, um bei einem netten Golfturnier mehr über die ORGANICS by Red Bull Sorten zu erfahren. Gespielt wurde die erste Ausgabe am wunderschönen Fontana Golfplatz in Oberwaltersdorf, auf dem schon Weltklasse Golfer wie Colin Montgomerie oder José Maria Olazábal bei den Austrian Open auf der European Tour abschlugen.

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Beam Suntory Deutschland und Österreich launchen das globale Bartender*innen-Programm „The Blend“ auf dem BCB 2019

Die Bar-Ikonen und „The Blend“ Partner Ryan Chetiyawardana und Joe Schofield unterstützen den Auftakt in Berlin mit spannenden Sessions.

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„Der Traum erfolgreich zu sein!“

Mit einer Lehre in der Hotellerie und Gastronomie ist alles drin! Es gibt unzählige Perspektiven, die nicht immer sofort ins Auge springen. Der Traum beruflich erfolgreich zu sein, einen eigenen Gastronomiebetrieb zu führen oder überall auf der Welt zu arbeiten - über eine Lehre im Tourismus ist vieles möglich!

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100 Tage „SalzburgerLand Herkunfts-Zertifikat“

Was Anfang Juni mit einem kleinen, runden Siegel begann, hat sich mittlerweile zu einem fixen Wegweiser beim Lebensmitteleinkauf in Salzburg entwickelt und übertrifft selbst die Erwartungen seiner Initiatoren:

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(In Plastik) Verpackte Lebensmittel haben oft einen besseren CO2-Footprint als unverpackte

Das Verpacken von Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln stand zuletzt in der Kritik. Nun zeichnen Fachvorträge beim 11. qualityaustria Lebensmittelforum in Wien aber ein differenziertes Bild: Bei sinnvollem Einsatz von (Plastik‑)Verpackungen ist in Summe der ökologische Fußabdruck oft kleiner als bei unverpackten Lebensmitteln, so der Tenor.

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Regionale Herkunft – SalzburgerInnen wollen wissen, was auf ihren Tellern landet

Salzburg – Die regionale Herkunft von Lebensmitteln ist nicht nur beim täglichen Einkauf zu einem der wichtigsten Entscheidungskriterien avanciert, sondern wird auch auf den Tellern der heimischen Gastronomie immer gefragter.

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Schärdinger Kühe fressen keinen Regenwald

Ganzheitlich nachhaltig: Schärdinger Bauern verzichten auf den Einsatz von nicht-europäischen Futtermitteln. Sie setzen auf hofeigenes, regionales Futter für ihre Kühe und schonen damit Klima und Ökosysteme.

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Professionelle Ausbildung zum Executive Housekeeper

Mit einem Executive Housekeeper in Ihrem Haus können Sie die Qualitätsstandards deutlich verbessern, Arbeitsabläufe effizienter gestalten und die Fluktuationsrate in der Reinigungsdienstleistung nachhaltig verringern.

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Ottakringer Brauerei wird für eine Nacht zum Museum

Eine Nacht im Museum oder eine Nacht in der Ottakringer Brauerei? Beides gleichzeitig! Denn Wiens Brauerei und Wahrzeichen des 16. Bezirks ist bei der "ORF-Lange Nacht der Museen" dabei. „Mehr sehen“ lautet das Motto am Samstag, den 5. Oktober ab 18 Uhr. Auch in der Ottakringer Brauerei.

Die Mission von Ottakringer ist es, den Menschen das einmalige Lebensgefühl der Stadt zu geben und die Verbundenheit mit Wien aufzuzeigen. Nicht nur mit den vielfach ausgezeichneten Bieren, sondern auch mit dem einzigartigen Standort mitten in Wien. Und an diesem wird nun exklusiv bei der "ORF-Lange Nacht der Museen“ eine Ausstellung präsentiert, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat: Eine als Erlebnis konzipierte Reise durch die über 180-jährige Geschichte zeigt den Werdegang zur modernen, urbanen Brauerei. Mit zahlreichen historischen Bildern und besonderen Ausstellungsstücken der Brauerei, die es bei regulären Führungen nicht zu sehen gibt. Auch der Brauprozess und die Produktion einst und jetzt werden den Besuchern in anschaulicher Weise näher gebracht.

Verkostet soll natürlich auch werden. Es gibt einen Barbetrieb und obendrauf ein Gewinnspiel mit der Chance auf einen Jahresvorrat Ottakringer Bier. Das Ottakringer BrauWerk (am Gelände der Brauerei) mit seinen innovativen Craft-Bieren öffnet die Türen. Von 18.15 bis 23.15 Uhr gibt es stündlich Führungen und man erhält Einblick auch in die Entstehung dieser kreativen Biere.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich in der Galerie „Die Schöne“ direkt in der Nachbarschaft (Kuffnergasse 7, 1160 Wien) einen Einblick über moderne, urbane Produktion zu verschaffen. Unter dem Titel „Future Factory. Urbane Produktion neu denken“ zeigen fünf Kreativteams unter dem Kuratorium der vienna biennale und in Zusammenarbeit mit der Ottakringer Brauerei, welche ungenutzten Potenziale die Produktion in der Stadt bietet.

Matthias Ortner, Gesch.ftsführer der Ottakringer Brauerei: „Ottakringer ist seit 1837 integraler Bestandteil der städtischen Wiener Lebensgefühls. Mit der Teilnahme an der ‚ORF – Lange Nacht der Museen‘ zeigen wir unsere seit jeher enge Verbindung zur Stadt und unserem einmaligen Standort mitten in Wien. Wir möchten den Menschen die Möglichkeit geben, sich ein umfassendes Bild der letzten großen und unabhängigen Wiener Brauerei zu machen und freuen uns sehr auf viele interessierte Besucher!“

www.ottakringerbrauerei.at
 

BRITA und ESWE Versorgung starten Umweltpartnerschaft

Die BRITA GmbH aus Taunusstein und die ESWE Versorgungs AG aus Wiesbaden haben jetzt eine Umweltpartnerschaft geschlossen. Die Ziele: Gemeinsam den Schutz unserer Umwelt vorantreiben und das Bewusstsein der Menschen für die große Bedeutung eines nachhaltigen Denkens und Handelns zu stärken.

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OTTO LIVE 2021

2021 ist es wieder so weit: Otto Waalkes tut das, was er am liebsten tut und am besten kann: Er geht live auf Tour.

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Der Regenwald auf unserem Teller

Seit Wochen blickt die Welt auf den brennenden Amazonas-Regenwald. Es ist das Ergebnis außer Kontrolle geratener Brandrodungen zur Schaffung von Weideland und Anbauflächen für genmanipuliertes Soja. Auch in österreichischen Trögen landet massenhaft dieses Kraftfutter – und heizt damit die Brandrodungen weiter an. Obwohl eine überwältigende Mehrheit den Konsum von gentechnisch veränderten Lebensmitteln ablehnt und den Ausschluss von Gen-Soja in AMA-Gütesiegel-Produkten verlangt, bleibt die Politik bislang tatenlos.

„Der Kreislauf der Zerstörung beginnt beim billigen Futter für die Herstellung von billigem Fleisch. Dieses wird in Rabatt-Schlachten zum Dumping-Preis als Lockmittel eingesetzt und landet viel zu oft unverkauft oder unverbraucht im Müll. Vernichtete Natur, gequälte Tiere, geschädigtes Klima, alles nur für den Profit der Konzerne. Tiere und Natur leiden und das Bauernsterben schreitet voran, nur weil die Industrie sich gegen echte Transparenz sträubt. Die Konsumenten können angeblich frei entscheiden – doch solange wir keine verpflichtende Kennzeichnung nach Herkunft & Tierwohl bei Lebensmitteln haben, solange wird die Täuschung regieren. Machen wir der Intransparenz endlich ein Ende“ so Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehrens.

„Auf unseren Tellern landet nicht nur viel zu oft die unerkannte Tierqual, sondern auch der brandgerodete Regenwald. Niemand käme auf die Idee, dass das AMA-Gütesiegel für Produkte verliehen wird, die mit genmanipuliertem Soja aus dem Regenwald erzeugt wurden. Doch das ist leider der Fall. Die Bevölkerung verlangt ein Ende der unfreiwilligen Mittäterschaft an der Zerstörung des globalen Ökosystems. Die Umstellung auf gentechnikfreie Futtermittel aus Europa wäre schon jetzt möglich. Es ist die Aufgabe der Politik nun rasch die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Übernehmen Sie endlich Verantwortung!“ appelliert Sebastian Bohrn Mena an alle Parlamentsparteien, noch vor der Neuwahl das AMA-Gesetz zu ändern.

Das Tierschutzvolksbegehren fordert die Kennzeichnung von Lebensmitteln nach Herkunft & Tierwohl in Gastronomie und öffentlichen Küchen und hat gemeinsam mit Josef Zotter, „Die BiowirtInnen“ und zahlreichen Landwirten die Kampagne „Wissen, was wir essen“ gestartet.

Prämien statt automatischer Förderungen
Statement von Sarah Wiener

„In der Europäischen Union ist Mut gefragt, große Reformen anzugehen. Es braucht eine Lebensmittelwende. Denn das, was derzeit mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen gemacht wird, ist eine Verelendung und keine Veredelung. Wir müssen unser gesamtes System, wie wir mit der Natur, den Tiere und auch den Menschen umgehen, von Grund auf erneuern. Denn so wie wir im Moment wirtschaften, schaden wir allen. Konkret bedeutet das: Schluss mit den Flächenförderungen. Weniger Gift. Tierleid nicht mehr für reine Gewinnmaximierung in Kauf nehmen.
Denn gerade unsere Mitlebewesen quälen wir für den Profit. Wir pferchen Tiere in Transporter und fahren sie stunden- und tagelang quer durch Europa. Wir kastrieren Ferkel ohne Betäubung. Wir drücken Hühnern die Schnäbel gegen eine heiße Platte, damit sie sich nicht auf dem engen Raum, in den wir sie pferchen, gegenseitig kannibalisieren. Wir schneiden Kühen die Hörner ab und nehmen ihnen damit die Möglichkeit zu kommunizieren. Jetzt ist der Moment, zu sagen, dass wir es satt haben. Wir müssen uns auf europäischer Ebene vernetzen und diesen Wahnsinn beenden.
Landwirtschaftliche Strukturen und Nutztierhaltung müssen wieder kleinräumiger, wesensgerechter und ökologischer werden. Wir könnten die Förderungen umschichten für eine Landwirtschaft, die die Biodiversität und das Tierwohl stärkt. Und das wird nur funktionieren, wenn es belohnt, bzw. wieder gerecht entlohnt wird. Daher gehört biologische Landwirtschaft viel mehr subventioniert. Es sollte Prämien geben, wenn Bäuerinnen und Bauern oder Landwirtschaftskooperativen Gutes für Tier und Natur machen. Denn nur dadurch wird eine Landwirtschaft gefördert, die eine gute Zukunft für alle sicherstellt. Nachhaltigkeit muss belohnt werden. Die Zukunft muss ökologisch sein, oder sie wird gar nicht sein.“

Agrarwende jetzt – regional, ökologisch und gemeinsam mit den KonsumentInnen
Statement von Irmi Salzer

„Viele österreichische Bäuerinnen und Bauern wissen nicht mehr, wie es weiter gehen soll. Die derzeitige Agrarpolitik bevorzugt große Betriebe, Monokulturen und industrielle Tierhaltung. Niedrige Produktpreise, die Klimakrise, Schädlinge, die Abhängigkeit von Supermärkten und Lebensmittelindustrie, Handelsabkommen wie Mercosur – der Druck ist groß und jeden Tag werfen einige von ihnen das Handtuch. Das sogenannte „Wachsen oder Weichen“, der Strukturwandel in der Landwirtschaft ist aber kein Naturgesetz, sondern wird durch die österreichische und europäische Agrarpolitik, deren oberstes Ziel der Export ist, beschleunigt.
Wir sind überzeugt, dass es möglich ist, die Lebensmittelerzeugung der Zukunft fair, nachhaltig und ökologisch zu gestalten. Es ist nämlich nicht egal, wer wie und unter welchen Bedingungen unsere Lebensmittel erzeugt, sondern entscheidend für unsere Gesundheit, das Klima, das Tierwohl und die Umwelt. Bäuerinnen & Bauern haben ein Recht auf ein angemessenes Einkommen, genauso, wie KonsumentInnen ein Recht auf qualitätsvolle, gesunde Lebensmittel haben. Mit der Agrarwende fördern wir alle Betriebe, die nachhaltig wirtschaften und ihre Tiere gut behandeln. Diejenigen, die es noch nicht tun, werden beim Umstieg unterstützt. Allerdings gibt es keine Steuergelder mehr für umweltschädliche Intensivtierhaltung, tierquälerische Praktiken, Zerstörung der Biodiversität und der Böden und klimaschädliche Produktionsweisen. Die Handelspolitik der EU muss ebenso vom Kopf auf die Füße gestellt werden: Ziel muss sein, fairen Handel zu gewährleisten und möglichst hohe Lebensmittel- und Landwirtschaftsstandards global durchzusetzen. Produkte, die nicht europäischen Umwelt-, Tierschutz- und Arbeitsstandards entsprechen, dürfen nicht mehr importiert werden. Deshalb NEIN zu Mercosur.

Teil der Agrarwende ist auch eine möglichst gute Kooperation zwischen ProduzentInnen und KonsumentInnen. Deswegen unterstützen wir die Forderungen des Tierschutzvolksbegehrens. Die Kennzeichnung der Herkunft und der Haltungsbedingungen bei tierischen Produkten unterstützt Bäuerinnen und Bauern, die nachhaltig und tierwohlgerecht wirtschaften. Wenn das AMA-Gütesiegel endlich nur mehr europäisches Soja erlaubt, fördert das den Sojaanbau in der EU und reduziert die Abhängigkeit der Landwirtschaft vom Import aus Übersee – eine Win-win-Situation für die KonsumentInnen, die Bäuerinnen und Bauern, die Indigenen in Brasilien, den Regenwald und letztendlich damit für uns alle.“

 

Fleisch & Soja – Ausgewählte Fakten und Zahlen

Die weltweite Soja-Produktion ist seit den 1960er-Jahren um das 20-fache gestiegen und beträgt aktuell über 350 Millionen Tonnen. Es wird mittlerweile fast ausschließlich gentechnisch verändertes Soja produziert. Über 80% der weltweiten Soja-Ernte landet als Tierfutter in den Trögen, v.a. in der Schweine- und Geflügelmast. (Donau-Soja)

Österreich ist europäischer Spitzenreiter bei der Produktion & Verarbeitung von gentechnikfreiem Lebensmittelsoja, 50% der Ernte geht in die Lebensmittelproduktion. Auf 2% der Anbaufläche produziert Österreich 8% der EU-Soja-Ernte bzw. 190.000 Tonnen. Es ist der fünftgrößte Sojaproduzent der Europäischen Union. Auf über 35% der österreichischen Anbauflächen wird Bio-Soja produziert. Der Ertrag in Österreich konnte von 2004 bis 2019 vervierfacht werden. (Donau Soja)

Eine repräsentative Umfrage von Greenpeace hat gezeigt, dass 84% den Konsum von gentechnisch veränderten Lebensmitteln ablehnen. 96% der Bevölkerung fordern, dass für tierische Produkte mit AMA-Gütesiegel keine Gentechnik-Futtermittel mehr verwendet werden dürfen. (Greenpeace)

Jährlich werden in Österreich über fünf Millionen Schweine geschlachtet, rund die Hälfte von ihnen trägt das AMA-Gütesiegel. Ein Test des Umweltbundesamts aus dem Jahr 2018 zeigte, dass über 90% des für AMA-Schweine verwendeten Futtermittels gentechnisch verändert war. (Greenpeace)

Der Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermitteln ist nicht gekennzeichnet – und für KonsumentInnen am Lebensmittel nicht nachvollziehbar. Circa 200.000 Tonnen Sojaschrot aus genmanipuliertem Anbau werden jährlich an AMA-Gütesiegel-Schweine verfüttert. (Donau Soja)

Jährlich werden rund 500.000 Tonnen Soja nach Österreich importiert. Für eine Umstellung aller österreichischen Schweine auf gentechnikfreies Futtermittel würden rund 350.000 Tonnen benötigt – gegenwärtig könnten über 650.000 Tonnen zertifiziertes Donau Soja aus europäischer Produktion bereitgestellt werden. Eine Umstellung wäre also sofort möglich. (Donau Soja)

Jedes Jahr fallen rund 157.000 Tonnen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen an. Das entspricht einem monetären Gegenwert von rund 1 Milliarde Euro bzw. der Jahres-Nahrungsmenge von 500.000 Bürgerinnen und Bürgern. Etwa 25% davon sind tierische Produkte wie Milch, Eier, Fleisch oder Wurstwaren. (Institut für Abfallwirtschaft, Boku Wien)

www.tierschutzvolksbegehren.at