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Eine SUPERBUDE für Wien

Nach fünf Jahren Planung ist es endlich soweit: Das neue Hotel „Superbude Hotel & Hostel & Home Wien Prater", direkt am Wurstelprater, eröffnet mit einem Konzept, das in Wien nicht nur neu, sondern einzigartig ist und „hotelgewohnte" Grenzen verschwimmen lässt.

Die Lobby als Wohnzimmer mit Kaminrakete und skurrilen Objekten, Stockwerke, die unterschiedlicher nicht sein könnten, „Buden" für alle Gästekonstellationen und Stimmungen, dazu ein Café sowie ein Hotel im Hotel (was das ist, erklären wir gleich noch): Willkommen in der Superbude Wien Prater!

Mit 178 Zimmern (aka „Buden") in 17 Varianten, hat sich ein ambitioniertes Team daran gemacht, Räume zu gestalten, die sich den Gästen anpassen – und nicht umgekehrt. Ein Hotelerlebnis, das so nonchalant unvertraut daherkommt und Gewohnheiten gleich beim Betreten der Lobby charmant redefiniert, möchte entdeckt werden. Doch alles von Anfang an:

2006 etablierte sich die erste Superbude in Hamburg. Das Gefühl, bei Freunden zu Besuch zu sein, verbunden mit Hostel-Flair sowie etwa einem „Vertrauenskonzept“ bei der Abrechnung der konsumierten Getränke und Speisen, ist Herzstück dessen, was sich mittlerweile drei Mal in Hamburg und – ab sofort – auch in Österreich findet.

Ein Hotel zu entwickeln und designen, das sich gegen Schubladen sympathisch sträubt, erfordert viel Fingerspitzengefühl in der Design-Umsetzung. Mit Laura Karasinski (Atelier Karasinski) und Gerd Zehetner (archiguards) an Bord, ist dies gelungen.
Doch auch die jüngste Generation der Wiener Kunstschaffenden hat bei der Umsetzung des Konzeptes eine große Rolle gespielt. So wurde für die Wandgestaltung in den Zimmern mit Studierenden der Universität für Angewandte Kunst gearbeitet.

Die Superbude und die Prater-Legende(n)
Gleich beim Betreten der Lobby spiegelt sich das Konzept der Superbude in allen Facetten: Dabei versteht sich die Lobby nicht als Ankunftshalle, sondern als Veranstaltungsraum und Begegnungsort innerhalb der Stadt, die hier mit dem Erzählen von Geschichten und Persönlichkeiten integriert wurde. Diese besondere DNA findet sich in allen Ecken des Hauses wieder. Manchmal erst auf den zweiten Blick.

Zentrales Motiv ist das Abenteuer Reisen, das in der Superbude Wien Prater mit dem ersten Ballonfahrer Österreichs, Johann Georg Stuwer, zum Leben erweckt wird. Stuwer wurde zu Zeiten Maria Theresias wegen seiner großen Feuerwerke bekannt, die er im Prater abhielt. Als Abenteurer galt er später mit seinem selbst entwickelten Heißluft-Fesselballon. Das Thema Ballon ist auch immer wieder in der Superbude zu finden.

Denn vom Ballonfahren kennen wir eines: den Antrieb, um den Ballon steigen lassen zu können – den Brenner. Deswegen entstand in der Superbude das Tagesbeisl Brenner mit kanzelartiger Vitrine im Lobby-Bereich, das sich dem Wiener Klassiker – Ei im Glas – mit aller Ausführlichkeit widmet und mit köstlichen Snacks lockt. Und was wäre ein Wiener Kaffeehaus ohne die Bohne? Deshalb wurde auch gleich mit der Rösterei Jonas Reindl eine eigene Röstung kreiert.

Ebenso vielseitig sind die Besprechungsräume im Haus, die auch als Konferenz- oder Karaokeräume genutzt werden können. In einem von ihnen begegnet man den Malereien des Wiener Künstlers Franz Zadrazil, die Wien abseits des Hochglanzes der Ringstraßen zeigen. Dazu gibt es ein Kuriositätenkabinett sowie eine Dachterrasse für private Veranstaltungen.

Auf alle, die sich nach Weitblick, wie bei einer Ballonfahrt sehnen, und Wien von oben betrachten möchten, wartet das NENI am Prater mit Feuerküche und großer Dachterrasse in der obersten Etage.


Stockwerke in Puzzle-Laune
Mit jedem neuen Aufenthalt kann man ein neues Zimmerdesign genießen, das sich an Lust, Laune und Situation anpasst.

„Die Zimmer sind für die Budengäste die Homebase am Prater. Stockweise gestapelte Campingplätze mit Wohnwägen, Schlafkojen, Baumhäusern und Themenbuden warten hier. Kehrt man aus dem Großstadt-Dschungel zurück, treffen sich abends die Weltenbummelnden am Feuer in der Lobby – erzählen, lachen, weinen – und beraten den nächsten Tag“, so Laura Karasinski und Gerd Zehetner.

Um die Superbude Wien Prater in ihrer Vielfältigkeit zu repräsentieren, nehmen die Räume eine besondere Rolle ein:

So findet man zahlreiche Buden mit Glamping-Charakter, für die ein Stahlrohrbett im Wohnwagenlook entwickelt wurde, das die Leichtigkeit des Unterwegsseins vermitteln soll.

  • In eine komplett andere Welt taucht man im Disco-Zimmer ein, das mit Spiegelkugeln und einem Bett für fünf Personen seinen Zweck offen lässt.
  • In der Kinobude findet sich ein fünf Meter breites Bett mit einer Mega-Leinwand sowie einer breit aufgestellten Sammlung des österreichischen Films.
  • Ganz im Sinne des Ungewohnten findet man in der Superbude auch eine „Artist in Residence“-Bude, die nur gebucht werden kann, wenn sie gerade nicht von ihnen bewohnt wird. Hier können Kunstschaffende auf 60 Quadratmeter wohnen, wobei ihnen ein integriertes Atelier zur Verfügung gestellt wird. Seine Spuren zu hinterlassen und das Residence-Zimmer selbst zu einem Kunstwerk werden zu lassen, ist ausdrücklich erwünscht.
  • Mit dem „Hôtel Karasinski" hat sich Designerin Laura Karasinski einen Traum erfüllt: In ihrer Suite, die auch über ihre Website buchbar ist, findet man die Essenz der „Atelier Karasinski“-Welt. Es wird monatlich kuratiert, um jedem Gast eine neue Überraschung zu hinterlassen.
  • In der Familienbude kommen Kids und Eltern gleichermaßen auf ihre Kosten: Hier gibt es Experience Stockbetten, die die kleinen und großen Abenteuerlustigen empfangen.
  • Die Vierbettbude Friends hat Baumhausflair mit vier eigenen Kojen hoch über dem Boden.

Supersense, Radiosender FM4 und die Wochenzeitung Der Falter sind jeweils mit einer eigenen „Bude“ im Haus vertreten, die individuell gestaltet wurden:

  • Die Pension Falter braucht keinen Fernseher, denn wenn man einmal den tollsten Ausblick auf die Achterbahn gegenüber geworfen hat, ist alles andere langweilig. Schweben kann man auch im Bett, wo man sich mit dem angebotenen Lesestoff aus dem „Falter-Universum“ zurückziehen kann.
  • Die FM4 Bude kommt ganz im gelb-schwarzen Design, tapeziert mit coolen Plakaten und mit einer Sammlung ganz exklusiver Konzertmitschnitte. Wer hier einzieht ist AT HOME, BABY!
  • Die Supersense Bude, die in Zusammenarbeit mit dem Concept Store auf der nahen Praterstraße entstand, wartet auf 54 m² mit analogem Aufnahmestudio. In der Lobby wurde eine eigene Polaroid-Wall mit der größten Polaroid Kamera kreiert, die Prater-Granden zeigt.

Wie bei der ersten Superbude in Hamburg, legt man auch in Wien Fokus auf die Nachhaltigkeit. Von den Möbeln, die zu einem großen Teil Secondhand gekauft wurden, bis zu den Leih-Fahrrädern, die von der Fahrradwerkstatt „Zweirad Heimat“ wieder instand gesetzt, viele Geschichten erzählen können, wurde auf Vorhandenes zurückgegriffen und ressourcenschonend eingerichtet. Auf Bio-Fairtrade Bettwäsche und Grown Alchemist Naturkosmetik als Seife, Shampoo und Duschgel ist ebenso geachtet worden.

www.superbude.com