Mi22092021

Letztes UpdateMi, 22 Sep 2021 11am

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Forschungsprojekt ECO Seal: biologisch abbaubare Kunststoffe für Bodenbeschichtungen

Drei innovative Partner aus Österreich forschen im Projekt ECO Seal an einer grünen Aufgabe: der Entwicklung von Kunststoffen, die natürlichen Ursprungs und somit am Ende ihres Lebenszyklus biologisch abbaubar sind. Sogenannte biogene Polymere können zum Beispiel in nachhaltigen Bodenbeschichtungen eingesetzt werden.

Bodenoberflächen erhalten erst durch die Beschichtung ihren mechanischen Schutz sowie ihr glänzendes Erscheinungsbild. Das Polymere Competence Center Leoben (PCCL) arbeitet gemeinsam mit den Firmenpartnern hollu Systemhygiene GmbH und Allnex Austria GmbH daran, die erdölbasierten Kunststoffe in den Beschichtungen durch ökologische Alternativen zu ersetzen. Kern des Projekts ECO Seal sind neuartige Bodenversiegelungen auf Basis nachwachsender Rohstoffe – nachhaltig und biologisch abbaubar. Dadurch lässt sich eine Freisetzung von Mikroplastik von vornherein ausschließen. Der gesamte Lebenszyklus wird durch die ökologische Brille betrachtet. Auch die Ausgangsstoffe zur Herstellung der Bio-Kunststoffe spielen eine wichtige Rolle. Hier achtet man darauf, Reststoffe beispielsweise aus der Holz- und Lebensmittelindustrie wiederzuverwerten. Wissenschaftliche Unterstützung kommt von der Technischen Universität Graz und als Teil des Programms „Produktion der Zukunft“ werden die Forschungsaktivitäten von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG gefördert.

Gemeinsam für die Zukunft des Planeten
Für Hygienespezialist hollu, der im Arbeitsalltag die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen – Sustainable Development Goals, kurz SDGs – lebt, ist dies ein weiteres Forschungsfeld rund um ökologische Bodenbeschichtungen. Denn parallel arbeitet hollu mit anderen Projektpartnern am Upcycling-Potential von Abfallprodukten aus der Bio-Apfelsaft-Herstellung. Gemeinsam wird daran geforscht, wie die natürlichen Wachse aus dem Apfeltrester als Rohstoffe für Reinigungsrezepturen verwendet werden können. Ob in der eigenen Forschung & Entwicklung oder in Kooperationsprojekten – hollu fördert Fortschritt ganz im Sinne des SDG Nr. 9 „Industrie, Innovation & Infrastruktur“. Großes Augenmerk liegt dabei auf strategischen Partnerschaften und Networking zum Erreichen der nachhaltigen Ziele. „Mit unserem hollueco Sortiment ermöglichen wir ökologische Reinigung im ganzen Objekt. Permanent forschen wir an neuen Lösungen und Anwendungen, wie aktuell an nachhaltigen Bodenbeschichtungen, um ganz im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen noch besser zu werden“, betont Dr. Marco Rupprich, hollu Bereichsleiter für Innovation bei hollu. Erfahren Sie mehr dazu: www.hollu.com/verantwortung

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