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Das wünschen sich die Österreicher nach dem Lockdown am meisten

Von wegen Fernweh: Die Österreicher wollen als erstes endlich mal wieder ins Restaurant gehen, sobald der Lockdown zu Ende ist. Das ergab eine aktuelle Umfrage von Lightspeed, einem führenden Kassensystem- und E-Commerce- Anbieter. Dabei freuen sich die Befragten vor allem auf das Zusammensein mit Familie und Freunden. Und: Die meisten sind bereit, krisengeschüttelten Gastwirten zu helfen.

Ganz Österreich sehnt sich nach dem Ende der Corona-Beschränkungen. Doch auf was freuen sich die Bürger dann am meisten? Dieser und weiteren Fragen ist der Omnichannel-Anbieter Lightspeed nachgegangen. In einer Online-Umfrage hat er 500 Österreicherinnen und Österreicher im Alter von 18 bis 65+ Jahren um ihre Einschätzung gebeten.

Familie und Freunde heiß ersehnt
Demnach sehnen sich die meisten Befragten (knapp 27 %) vor allem danach, endlich wieder ins Restaurant gehen zu können. Erst auf Platz 2 folgt der Wunsch nach einer Urlaubsreise (16 %) vor Shoppen gehen (knapp 10 %) und Beisl-Besuch (9 %). Konzerte und Clubs landen erst dahinter. Hier geht es den Befragten aber keineswegs ums Essen: Trotz zahlreicher weiterer Antwortmöglichkeiten gab die überwältigende Mehrheit von fast zwei Dritteln (62 %) an, am Essengehen vor allem das Zusammensein mit Freunden und Familie zu vermissen. Deutlich seltener genannt wurde der Umstand, im Restaurant nicht selbst kochen zu müssen (16 %) und die Möglichkeit, neue Gerichte auszuprobieren (13 %). Dieses Ergebnis deckt sich mit den Antworten auf die Frage, mit wem genau man denn beim ersten Restaurantbesuch nach dem Lockdown essen gehen würde. Hier wählte über ein Drittel (37 %) Familienangehörige, dicht gefolgt von Freunden (31 %). Beim eigenen Partner ist es noch ein Fünftel (21 %), während die Schwiegereltern mit nicht einmal 1 % das einsame Schlusslicht darstellen.

Restaurant und Café ja, Fast-Food nein
Befragt nach der Art der Gastronomie, die man nach dem Lockdown als erstes aufsuchen würde, siegt das klassische Restaurant (46 %) mit weitem Abstand vor dem Café (22 %). Gehobene Gastronomie (9 %), Bars (7 %) und Fast-Food-Ketten (6 %) sind hier nicht so sehr gefragt. Interessant: Das Lieferservice-Geschäft, für viele Gastronomen in Österreich die einzige Einnahmequelle während des Lockdowns, wäre für fast die Hälfte der Befragten (44 %) nach Wiedereröffnung der Gastronomie keine Option mehr. Das liegt vor allem daran, dass sie die Gastfreundschaft in Restaurants schätzen und nicht mehr missen möchten, sobald diese wieder geöffnet haben. Die andere Hälfte (55 %) würde hingegen auch weiterhin zum Liefern bzw. Abholen bestellen. Gleichzeitig wünschen sich 31 % für das Jahr 2021, dass Gastronomen ihre Speisen auf mehreren Kanälen anbieten – Abholung, Lieferung und vor Ort.

Hilfsbereitschaft für Gastronomiebranche
Die Lightspeed-Umfrage förderte außerdem zutage, dass die Österreicherinnen und Österreicher durchaus bereit sind, der angeschlagenen Gastronomie unter die Arme zu greifen. So würde mehr als jeder Dritte (37 %) öfter essen gehen, wenn er damit unabhängige Gastronomen unterstützen kann. Jeder Fünfte (22 %) ist zudem bereit, mehr Trinkgeld zu geben. Und 12 % würden noch mehr zum Liefern bestellen. Auch Preiserhöhungen, sonst immer ein heikles Thema für Gastronomen, würden von vielen Gästen akzeptiert: Fast ein Drittel der Befragten (31 %) gab an, bis zu 5 % mehr für ein Gericht zu zahlen, wenn das betreffende Restaurant aus finanzieller Not heraus seine Preise erhöhen müsste. Noch einmal jeder Zehnte würde bis zu 10 % mehr zahlen, weitere 8 % sogar darüber hinaus. Trotz dieser bemerkenswerten Hilfsbereitschaft für die österreichische Gastronomie befürchtet fast die Hälfte der Befragten (46 %), dass viele kleine und unabhängige Gastro-Betriebe die Coronakrise nicht überleben werden. 36 % glauben hingegen, dass die österreichische Gastronomie sich anpassen und wieder erfolgreich sein wird.

www.lightspeedhq.de